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12. Oktober 2017

Abwerzger: „Die Regierungschefs der Europaregion sind transitpolitische Spätzünder!“

FPÖ-Landesparteiobmann fordert wiederholt ein taugliches sektorales Fahrverbot und Verhandlungen mit anderen Transitstaaten.

Der mediale Aufschrei der Regierungschefs der Europaregion hinsichtlich der Transitbelastung kommt für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger zu spät: „Landeshauptmann Platter und seine Kollegen sind transitpolitische Spätzünder, denn der Zenit ist seit Monaten überschritten“, so Abwerzger. Er verweist auf die nun erfolgte Blockabfertigung: „Die Blockabfertigung löst das Problem nicht, zudem trifft diese Maßnahme die heimischen Frächter genauso, wie die Mülltransporter von Italien nach Deutschland, die keine Wertschöpfung dem Land Tirol bescheren“, so Abwerzger, der auf den durch Transit-LKWs verursachten Kohlenstoffdioxidausstoß verweist, der die Tiroler Luftqualität massiv belastet und für Erkrankungen und Lärmbelästigung der Tiroler Bevölkerung ursächlich ist.

„Die Wiedereinführung eines tauglichen sektoralen Fahrverbotes wäre seit Jahren möglich gewesen, denn 30 Prozent des LKW-Verkehrs in Tirol ist – statistisch erwiesen – reiner Ausweichverkehr, daher braucht es dringend Verhandlungen mit anderen Transitstaaten, wie beispielsweise der Schweiz. Das derzeitige Fahrverbot ist eine reine Placeboverordnung, enthält es doch mehr Ausnahmen als Verbote.“ Er verweist wiederholt auf die Forderung der FPÖ nach einem Ausbau der „Rollenden Landstraße“. „Die ROLA muss rasch ausgebaut werden, muss günstiger und flexibler werden, damit die ROLA attraktiver für die Frächter wird.“

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