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03. Dezember 2017 | Innsbruck

Abwerzger: „Nicht das Schlafverbot, sondern der Umstand, dass Menschen auf der Straße leben müssen, ist menschenrechtswidrig!“

Antrag der FPÖ „Kampf gegen die Obdachlosigkeit – Housing First“ wurde von ÖVP und Grünen 2016 abgelehnt.

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger beweist die schwarz-grüne Landesregierung seit Jahren, dass sie kein Verständnis für die sozialen Nöte der Tirolerinnen und Tiroler hat. „Die Regierung ist eine Regierung der sozialen Kälte“, so Abwerzger. Er verweist auf den Antrag „Kampf gegen die Obdachlosigkeit“, der von der FPÖ 2014 eingebracht wurde und im Jahr 2016 – nach zwei Jahren – von der schwarz-grünen Regierung gegen die Stimmen der gesamten Opposition abgelehnt wurde. „Wir wollten ein modernes Modell auch in Tirol umsetzen, damit die Obdachlosigkeit effektiv bekämpft wird. Das Modell Housing First bietet Obdachlosen die Möglichkeit in eigene Wohnungen oder Garçonnièren zu ziehen, ohne vorher ein Qualifizierungs- bzw. ein längeres Anmeldeverfahren zu durchlaufen. In Wien und in anderen österreichischen Bundesländern wird dieses Konzept bereits erfolgreich angewendet“, erläutert Abwerzger dazu, der anmerkt: „Was international sich als sehr gut erwiesen hat, wird in Tirol, von ÖVP und Grünen abgelehnt.“

Für den FPÖ-Chef steht fest: „Wir müssen für ausreichend Schlafstellen sorgen und auch dafür sorgen, dass die vorhandene Schlafstellen nicht durch Personen belegt werden, die eigentlich schon lange abgeschoben gehören.“ Abschließend stellt Abwerzger fest: „Menschenrechtswidrig ist nicht das Schlafverbot, sondern der Umstand, dass Personen auf der Straße leben müssen!“

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