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29. Mai 2017 | www.fpoe-tirol.at, Innsbruck

Federspiel: „Ende 2018 wird die Stadt Innsbruck mehr Schulden haben als das Land Tirol.“

FPÖ wiederholt ihr klares NEIN zum Bau der Regionalbahn und zum Neubau der Patscherkofelbahn.

Für den FP-Stadtparteiobmann von Innsbruck Rudi Federspiel sind die Kosten für den Bau der sogenannten Regionalbahn „die finanzielle Talfahrt der Tiroler Landeshauptstadt.“ Er erinnert daran, dass die Verantwortlichen der IVB im Jahr 2001 die Kosten für die Straßenbahn mit etwa 161 Millionen Euro beziffert haben, um die Gemeinderäte zu beruhigen und eine Zustimmung des Gemeinderats zu erhalten. „Damals waren ja auch noch der Bund und das Land als Mitfinanziers mit an Bord, bis 2004 bekannt wurde, dass es eben keine Regionalbahn ist, und der Bund ausgestiegen ist, da keine interkommunale Verbindung mit anderen Gemeinden verwirklich werden konnte“, so Federspiel, der darauf verweist, dass im Jahr 2004 bereits von 270 Millionen Euro die Rede war. „Später stiegen dann die Kosten für den Bau auf 395 Millionen Euro an, also die dreifache Summe, wie noch im Jahr 2001.“

Federspiel erinnert weiters daran, dass die „Verantwortlichen der IVB plötzlich davon sprachen, dass jede Verzögerung des Baus über das Jahr 2020 hinaus nochmals zu Verteuerungen führen würde.“ Federspiel erinnert diesbezüglich an die zwischenzeitliche Aufnahme eines Fremdkredits in der Höhe von 150 Millionen Euro. „Fakt ist, dass auch der Betrieb der Regio-Bahn zu massiven Abgängen von 8 bis 10 Millionen Euro pro Jahr führen wird. Die Stadt kann also die Fixkosten für den Betrieb nicht tragen.“ Für den FPÖ-Politiker steht fest: „Nicht nur die Regio-Bahn verursacht immense finanzielle Abgänge, auch der künftige Betrieb der neuen Patscherkofelbahn und das Haus der Musik in Innsbruck werden jeweils zu Abgängen von je zwei Millionen Euro im Jahr führen.“

Abschließend erklärt Federspiel, der von der ersten Stunde an ein massiver Gegner dieser Projekte war: „Besonders traurig ist das Faktum, dass Ende 2018 die Stadt Innsbruck knapp 300 Millionen Euro Schulden haben wird, das Land Tirol aber im Vergleich mit 270 Millionen Euro verschuldet sein wird. Diese Schulden werden unsere Kinder und Enkel hinkünftig zu tragen haben.“

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