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10. Oktober 2017

Wurm: „Asyl ist nicht die Lizenz zum Einwandern!“

FPÖ-Nationalratsspitzenkandidat lehnt Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber ab – rasche Asylverfahren und sofortige Abschiebung abgelehnter Asylwerber ist Gebot der Stunde.

 „Asyl ist nicht die ‚Lizenz zum Einwandern‘. Die grüne Soziallandesrätin Baur vermischt die Begriffe Asyl und Zuwanderung einfach miteinander und setzt Asylwerber mit Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten gleich. Abgesehen davon, dass ohne entsprechende Sprachkenntnisse keine Integration möglich sein kann, ist eine Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für Asylwerber abzulehnen“, so heute FPÖ-Nationalratsspitzenkandidat NAbg. Peter Wurm.

Für die Freiheitlichen seien rasche Asylverfahren und sofortige Abschiebung abgelehnter Asylwerber das Gebot der Stunde. „Seit dem Jahr 1999 hatten wir in Österreich ca. 474.736 Asylanträge, davon waren etwa 25% positiv. Bei einem Großteil ist die Integration am Arbeitsmarkt bis heute noch nicht gelungen, obwohl viel Geld investiert wurde. Erst kürzlich wurde ein Bundesgesetz zur Arbeitsmarktintegration erlassen, wo die österreichischen Steuerzahler nun jetzt mehr als 100 Millionen Euro aufbringen müssen. Das ist ein Fass ohne Boden“, erläutert Wurm.

„In Zeiten von Rekordarbeitslosigkeit und Lohn- und Sozialdumping durch Billig-Arbeitskräfte aus dem Ausland, kann und darf für Asylwerber der öst. Arbeitsmarkt keinesfalls geöffnet werden. Beschäftigung in der Gastronomie, in der Land- und Forstwirtschaft sowie als Erntehelfer und für gemeinnützige Tätigkeiten in Bund, Länder und Gemeinden ist möglich ab dem 3. Monat. Auch Lehrausbildungen sind möglich. Es muss aber eindeutig und klar sein, dass es nach dem ‚Schutz auf Zeit‘, wenn sich die Gegebenheiten in den Herkunftsländern geändert haben, es wieder zur Ausreise kommt“, so Wurm abschließend.

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