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29. August 2017 | www.fpoe-tirol.at, Reutte

Abwerzger & Walch: „Palfrader ist als Landesrätin nicht geeignet, wenn persönliche Kränkungen Antrieb ihrer Arbeit sind“

FPÖ ortet Rachefeldzug Palfraders gegen das „gallische Dorf“ Lechleiten

Das Schmierentheater von Landesrätin Palfrader bezüglich der Volksschule in Lechleiten geht in den nächsten Akt. „Nachdem die Landesrätin beim Landesverwaltungsgericht eine herbe Niederlage einstecken musste, ist sie nun augenscheinlich persönlich gekränkt“, zeigt sich der freiheitliche Bezirksobmann von Reutte Fabian Walch voller Unverständnis. Dies zeigt ihr jüngster Vorstoß zur Neuordnung der Sprengel, welche den Oberstufenschülern in Lechleiten nun vorschreibt, die Hauptschule in Elbigenalp zu besuchen. Für FP-Landespartieobmann Markus Abwerzegr ist das „pure Anlassgesetzgebung aufgrund persönlicher Befindlichkeiten“.

Bei den Betroffenen macht sich so kurz vor Schulbeginn völlige Fassungslosigkeit breit. Die FPÖ, die sich bereits in der Vergangenheit als Schutzherrin der Volksschule Lechleiten gezeigt hat, stellt sich auch diesmal vor ihren Schützling. „Wenn Landesrätin Palfrader die Niederlage beim Landesverwaltungsgericht als persönliche Kränkung empfindet und dann diese noch in ihre Arbeit als Landesrätin einfließen lässt, ist sie wohl mehr als ungeeignet für diese verantwortungsvolle Position“, meint Abwerzger.

„Die Landesrätin zeigt wieder einmal, dass ihr das Kindeswohl völlig egal ist. Für mich ist, das eine reine Machtdemonstration auf dem Rücken der Betroffenen in Lechleiten und zeigt einmal mehr eindrucksvoll, wie die ÖVP in Tirol Politik macht. Sie sieht Tirol als Privateigentum und duldet keinerlei Widerrede. An den Lechleitenern soll anscheinend ein Exempel statuiert werden, um zukünftigen Widerstand im Keim zu ersticken,“ vermutet Walch hinter dem Vorgehen Palfraders.

Abwerzger und Walch verlautbaren, dass „wir weiterhin hinter den Lechleitenern stehen und dies nicht einfach hinnehmen. Wir werden uns aller zur Verfügung stehenden rechtlichen und demokratiepolitischen Mitteln bedienen, um den Lechleitenern Gerechtigkeit zu verschaffen“, und kündigen abschließend an, dass „im kommenden Landtag eine diesbezügliche Anfrage an LR Palfrader gehen wird und ein Antrag auf Erhalt der Schule von uns eingebracht werden wird.“

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