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03. November 2017 | Kufstein

FPÖ ortet Totalversagen von LR Baur beim Waldecker Integrationshostel

Nachdem das geplante Projekt nun die Bauvorschriften nicht einhalten kann, wurde es abgedreht.

Es war eine lange Diskussion um das Integrationshostel in Waldeck. Die Tiroler Sozialen Dienste und Landesrätin Dr. Christine Baur wollten das Projekt unbedingt, auch gegen den Willen der Anrainer, durchsetzen. Nun musste man allerdings vom Projekt abrücken, weil die Bauvorschriften nicht eingehalten werden konnten.

„Es wurde ein riesiger Aufwand betrieben, nur um das Projekt durchzusetzen. Aber scheinbar wurde die gesamte Energie auf die vielen Diskussionen mit den Anrainern verwendet und dabei hat man vergessen die Bausubstanz des Objektes zu prüfen. Das Vorgehen wirkt schon etwas stümperhaft“, konstatiert FPÖ-Bezirksobfrau Carmen Schimanek. Sie ortet ein Totalversagen der Landesrätin Baur, die die politische Verantwortung über die TSD hat: „Bei der endlosen Pleiten-, Pech-, und Pannenserie der TSD wurden schon Unmengen an Steuergeldern verschwendet. Man kann nur hoffen, dass der Spuk nach der Landtagswahl endet. Eine weitere grüne Regierungsbeteiligung kann sich Tirol nicht mehr leisten.“

FPÖ-Ortsobmann Hermann Plattner ist in erster Linie erleichtert, dass das Projekt nun gestrichen wurde: „Ich hatte viel Kontakt mit den Anrainern und die haben jetzt viele Monate mit der Sorge gelebt, dass in ihre kleine Nachbarschaft bald 20 fremde, junge Männer einziehen werden. Mit unbekannten Konsequenzen. Es war von Anfang an unsere Position das Projekt an einem anderen Ort zu errichten. Jetzt haben wir das selbe Ergebnis, als wenn man sofort auf uns gehört hätte. Nur wurde halt noch viel Geld verschwendet.“

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