„Zweck der von mir eingebrachten Petition ‚Neues Geld‘ war es, in Anlehnung an Wörgler Erfolge aus den 1930ern, Komplementärwährungen als regionales Zahlungsmittel zulassen. Das Wörgler Schwundgeld war damals sehr erfolgreich und wurde seither vielfach kopiert, etwa in Südbayern mit dem ‚Chiemgauer‘.Es gibt heute weltweit geschätzte 4.000 Komplementärwährungen nach Wörgler Vorbild“, erklärt FP-NR-Abgeordnete Carmen Gartelgruber.
<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" />
„Wir hätten dadurch die Möglichkeit gehabt, uns ernsthaft mit Geld- und Zinspolitik auseinanderzusetzen und mit relativ wenig Aufwand gegen Krise und Ausbeutung vorzugehen. Leider wurde die Petition aber nur durch Kenntnisnahme erledigt. Dies trotz der Tatsache, dass in der Schlusserklärung des Bundesministeriums für Finanzen zu lesen ist: ‚Der in der Petition erwähnte Gedanke bezüglich einer breit angelegten Diskussion mit der Beteiligung vieler verschiedener Gruppen über eine Neuorganisation des Finanzsystem ist wünschenswert und demokratische Systeme geben dazu ausreichende Möglichkeiten.‘ Aber mehr als Lippenbekenntnisse ist derzeit von der Regierung nicht zu erwarten – Sie ist nicht bereit, neue innovative Wege zu gehen, wie es in dieser schwierigen wirtschaftlichen Situation erforderlich wäre“, so Gartelgruber.
Rückfragen:
NaBG: Carmen Gartelgruber
0664/8257692



