05. Feber 2010

KO LAbg. Hauser: Auf verschandelnde Salzstreuung endlich verzichten

 

FPÖ-Landesparteiobmann plädiert für umweltverträgliche Enteisungsvariante

Zum heutigen Tiroler-Krone-Bericht „Salzschaden: Land Tirol muss zahlen – Zillertaler Hausbesitzer klagte wegen beschädigter Fassade – Er erhält 13.000 € nach OGH-Urteil“ stellt FPÖ-Landesparteiobmann und Landtagsklubobmann Gerald Hauser fest: „In vielen Gemeinden wird zu viel Salz gestreut.“ Es gelange in Häuser, Wohnungen und Betriebe und richte dort Schäden an. „Viele Tourismusorte, etwa St. Anton am Arlberg und meine Heimatgemeinde St. Jakob in Defereggen, ähneln oft eher einem Salzmeer als einem Urlaubsdorf mit weißer Winteridylle“, kritisiert Hauser. Schuld an den unzumutbaren Zuständen sei Streusalz, das für graue und schwarze Straßen sorge und Orte verschandle. „Es hat schon Abreisen gegeben, weil Urlaubsgäste mit ihren Hunden nicht mehr auf die Straßen gehen konnten“, informiert Hauser. Seine langjährige Forderung eines salzfreien Winterdienstes und der Verwendung der umweltneutralen Enteisung mit Ice-Away sei bislang leider nicht erfüllt worden, bedauert Hauser. Es sei in österreichischen Städten bereits erprobt worden und binde auch Feinstaub.

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„Wir sollten in den Tourismusorten auf Streusalz verzichten“, befindet Hauser. Er verweist auf das Bodenschutzprotokoll der Alpenkonvention: „Artikel 16 dieses Bundesgesetzblattes – ,Umweltverträglicher Einsatz von Streumitteln’ – bestimmt: ,Die Vertragsparteien verpflichten sich, den Einsatz von Streusalz zu minimieren und, soweit möglich, abstumpfende und weniger kontaminierende Mittel wie Kies und Sand einzusetzen.’“

 

 

 
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