31. Mai 2010

KO LAbg. Hauser: Ein-Mann-Skischulen müssen ermöglicht werden

 

Ein-Mann-Betriebe ohne Büro und ohne Sammelplatz zulassen

Zur Diskussion über die Novellierung des Tiroler Skischulgesetzes und das Zulassen von Ein-Mann-Skischulen nimmt FPÖ-Landespartei- und Landtagsklubobmann Mag. Gerald Hauser Stellung. Er fragt: „Warum soll ein Skilehrer keinen Ein-Mann-Betrieb haben können, wenn er die entsprechende Ausbildung hat?“ Entscheidend müssten diese und die Qualität sein. „Die Voraussetzungen müssen passen“, betont FPÖ-Landesparteiobmann Hauser. Es müsse möglich sein, so genannte Einspartenschulen zu betreiben, etwa nur eine Snowboard- oder nur eine Langlaufschule.

Viele Beispiele in Frankreich, Italien und der Schweiz zeigten, dass die guten einheimischen Skilehrer auch als Ein-Mann-Betrieb ohne Büro und ohne Sammelplatz erfolgreich agierten und auch wirtschaftlich erfolgreich arbeiteten. Eurotest sei ein Abkommen zwischen Skilehrerverbänden  in Österreich, Italien, Frankreich und Deutschland, die höchste Prüfung innerhalb dieser Länder werde gegenseitig anerkannt. Das Eurotest-Niveau sei so hoch, dass nur ausgezeichnete Skiläufer die Prüfung zum staatlichen Skilehrer bestünden. „Bei der Novellierung müssen die Punkte Sicherheit und Qualitätssteigerung, die auch dem Tourismus zugute kommen soll, eine wesentliche Rolle spielen“, fordert Hauser. Weiters seien bürokratische Hindernisse zu beseitigen.

 
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