Zum heutigen TT-Bericht „Südtiroler Schilderstreit eskaliert – Zweisprachige Beschilderung auf Wanderwegen entwickelt sich zum Spaltpilz: LH Luis Durnwalder will auf Ultimatum der italienischen Regierung nicht reagieren“ nimmt Mag. Gerald Hauser, FPÖ-Landesparteiobmann und -Landtagsklubobmann, in einer Aussendung Stellung: „Ich unterstützte den Südtiroler Landeshauptmann Durnwalder, für mich ist eine zweisprachige Beschilderung nicht hinnehmbar.“ Es handle sich um eine zentralistische Forderung und um den Versuch, die Autonomie auszuhöhlen, tadelt Hauser. Gewachsene Flurnamen seien teilweise gar nicht übersetzbar.
Die FPÖ trete für das Recht deutscher Ortsnamen in Südtirol ein. Hauser erinnert: „Die UNO hat im Jahr 2007 eine Deklaration über die einheimischen Völker verabschiedet und dadurch die Grundlage für einen wirksamen Schutz vor Diskriminierung und Ausbeutung geschaffen. Die UNO hat damit festgelegt, dass die vom Faschismus aufgezwungenen Ortsnamen in Südtirol abgeschafft werden können.“ Denn in der Deklaration sei unter anderem festgehalten: „Die einheimischen (indigenen) Völker haben das Recht, ihre eigenen Sprachen, Schreibsysteme und Literaturen wiederaufleben zu lassen, zu gebrauchen, zu entwickeln, zu fördern und kommenden Generationen zu übermitteln sowie Gemeinschaften, Orte und Personen mit ihren eigenen Namen zu bezeichnen und diese Namen aufrechtzuerhalten.“



