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27. September 2017

Abwerzger: „Geplante Lkw-Blockabfertigung bestätigt, dass sektorale Fahrverbot gescheitert ist“

FPÖ-Landesparteiobmann fordert ein taugliches sektorales Fahrverbot

Für FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger beweist die angekündigte Lkw-Blockabfertigung, dass Landeshauptmann Platter und die Landesregierung in der Transitfrage beinahe kapituliert haben: „Diese Maßnahme bestätigt, dass das sektorale Fahrverbot gescheitert ist, sie löst das Problem in Wahrheit nicht“, so der Tiroler FPÖ-Obmann. „Die Wiedereinführung eines tauglichen sektoralen Fahrverbotes wäre seit Jahren möglich gewesen, denn 30 Prozent des LKW-Verkehrs in Tirol ist – statistisch erwiesen – reiner Ausweichverkehr, daher braucht es dringend Verhandlungen mit anderen Transitstaaten, wie beispielsweise der Schweiz. Das derzeitige Fahrverbot ist eine reine Placeboverordnung, enthält es doch mehr Ausnahmen als Verbote.“

Für Abwerzger steht fest: „Wenn heuer in der ersten Jahreshälfte der Transitverkehr um fünf Prozent zugenommen hat, dann hätten bei Landeshauptmann Platter schon früher die Alarmglocken läuten müssen, denn er trägt als Regierungschef die Mitschuld daran, denn seine Stellvertreterin Felipe hat kläglich versagt.“ Er verweist wiederholt auf die Forderung der FPÖ nach einem Ausbau der „Rollenden Landstraße“. „Die ROLA muss rasch ausgebaut werden, muss günstiger und flexibler werden, damit die ROLA attraktiver für die Frächter wird.“ Abschließend merkt er an: „Es braucht endlich konkrete Maßnahmen, damit die Tiroler wieder Luft zum Atmen haben.“

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