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30. Oktober 2017

Federspiel: „Beste und notwendigste Klima-Strategie für Tirol ist die effektive Bekämpfung des Hausbrandes!“

FPÖ sieht massive Kritik des VCÖ an der Umweltpolitik der schwarz-grünen Landesregierung mehr als berechtigt.

FPÖ-Landtagsklubobmann Rudi Federspiel verweist darauf, dass die schwarz-grüne Landesregierung seit Jahren mehr als säumig ist, was die Verbesserung der Luftqualität in Tirol betrifft: „Beste und notwendigste Klima-Strategie für Tirol ist die effektive Bekämpfung des Hausbrandes.“ Er verweist auf einen diesbezüglichen Antrag der FPÖ-Fraktion, der von den Regierungsparteien 2014 abgelehnt wurde: „Wir forderten, dass eine Novelle des Tiroler Heizungsanlagengesetz kommt“, erläutert Federspiel.

Er konkretisiert wie folgt: „Die gesundheitlichen Folgen der Luftverunreinigung durch den Hausbrand sind schon seit Jahren wissenschaftlich ausreichend nachgewiesen und gut belegt. Es besteht ein kausaler Zusammenhang zwischen Feinstaubbelastung und Beeinträchtigungen des Schwangerschaftsverlaufes, Bronchitis, Asthmaanfälle, verminderter Lungenfunktion, akuten Mittelohrentzündungen, Schädigung des Herz-Kreislauf-Systems und höherer Sterblichkeit. Sowohl die EU als auch auf nationaler Ebene gibt es seit Jahren diesbezügliche Initiativen.“

Federspiel  verweist auf das Programm Tirol des Umweltbundesamtes worin es heißt: „Im Bereich Hausbrand ist ausgehend von technologischen Neuerungen, der fortlaufend angepassten Wohnbauförderung sowie Weiterführung der rechtlichen Grundlagen (z.B. Tiroler Bauordnung) im Bereich des Standes der Technik ebenfalls mit zusätzlichen Einsparungen im Bereich von NOx und PM10 zu rechnen.“ Federspiel streicht abschließend nochmals heraus, dass der Hausbrand für die schlechte Luftqualität im Inntal mitverantwortlich ist.

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