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20. Juni 2017 | www.fpoe-tirol.at, Innsbruck

Federspiel: „Die Baummörder in der Stadtregierung greifen nun auch die letzten Grünoasen im O-Dorf an“

Rodungsaktion ist der Beginn des weiteren Ausbaus der Regionalbahn.

Für den Klubobmann der FPÖ-Fraktion im Tiroler Landtag Rudi Federspiel sind die neuen Baumfällungen nun auch im O-Dorf signifikant für den Zustand der Stadtpolitik: „Früher musste man die Grünen von den Bäumen holen, nun sind die Grünen Baummörder der ersten Stunde. Die unnötige Regionalbahn ist nicht nur ein wirtschaftliches Millionengrab, sondern zerstört Natur und Lebensraum.“ Die Rodungsaktion Olympiapark sei nun der Beginn des weiteren Ausbaus der Regionalbahn.

Für Federspiel ist die Kostenexplosion bei der Regionalbahn nicht länger hinnehmbar. Er erinnert daran, dass die Verantwortlichen der IVB im Jahr 2001 die Kosten für die Straßenbahn mit etwa 130 Millionen Euro beziffert haben, um die Gemeinderäte zu beruhigen und eine Zustimmung des Gemeinderats zu erhalten. „Damals waren ja auch noch der Bund und das Land als Mitfinanziers mit an Bord, bis 2004 bekannt wurde, dass es eben keine Regionalbahn ist, und der Bund ausgestiegen ist, da keine interkommunale Verbindung mit anderen Gemeinden verwirklicht werden konnte“, so Federspiel, der darauf verweist, dass im Jahr 2004 bereits von 270 Millionen Euro die Rede war. „Später stiegen dann die Kosten für den Bau auf 395 Millionen Euro an, also die dreifache Summe, wie noch im Jahr 2001,“ so Federspiel.

Federspiel erinnert weiters daran, dass die „Verantwortlichen der IVB plötzlich davon sprachen, dass jede Verzögerung des Baus über das Jahr 2020 hinaus nochmals zu Verteuerungen führen würde.“ Federspiel erinnert diesbezüglich an die zwischenzeitliche Aufnahme eines Fremdkredits in der Höhe von 150 Millionen Euro. „Fakt ist, dass auch der Betrieb der Regio-Bahn zu massiven Abgängen von 8 bis 10 Millionen Euro pro Jahr führen wird. Die Stadt kann also die Fixkosten für den Betrieb nicht tragen.“

Für den FPÖ-Politiker steht fest: „Nicht nur die Regio-Bahn verursacht immense finanzielle Abgänge, auch der künftige Betrieb der neuen Patscherkofelbahn und das Haus der Musik in Innsbruck werden zu Abgängen von je zwei Millionen Euro im Jahr führen.“ Abschließend erklärt Federspiel, der von der ersten Stunde an ein massiver Gegner dieses Projekts war: „Besonders traurig ist das Faktum, dass Ende 2018 die Stadt Innsbruck knapp 300 Millionen Euro Schulden haben wird, das Land Tirol aber im Vergleich mit 270 Millionen Euro verschuldet sein wird. Diese Schulden werden unsere Kinder und Enkel hinkünftig zu tragen haben.“

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