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Ranzmaier & Walch: „Österreich darf nicht länger von Erdogan vorgeführt werden!“

Tiroler FPÖ-Landesparteisekretäre fordert härtere Gangart gegen illegale Doppelstaatsbürger und präsentieren Lösung

Wie die FPÖ herausgefunden hat, organisiert die Erdogan-Administration unter dem Schlagwort „seçim yolu“ (Weg zur Wahl) einen europaweiten Bustransfer zu den Konsulaten, wo türkische Staatsbürger am 16. April ihre Stimme zum türkischen Verfassungsreferendum abgeben können. „Für ganz Tirol wurden Busse zu den Konsulaten nach Bregenz und Salzburg organisiert. Konkret halten diese in Innsbruck, Hall, Fulpmes, Jenbach, Wörgl und im Oberland in Telfs, Reutte, Imst und Landeck“, so die beiden Tiroler FPÖ-Landesparteisekretäre Christofer Ranzmaier und Fabian Walch.

„Dieses Verfassungsreferendum bietet die einfache Möglichkeit 10.000 illegale Doppelstaatbürger auszuforschen und in weiterer Folge das Privileg der österreichischen Staatsbürgerschaft zu entziehen. Deswegen ist die Regierung angehalten die nötigen Schritte einzuleiten, so dass die Exekutive im Rahmen von Planquadratkontrollen rund um die Zustiegsstellen und Konsulate durch Personenkontrollen die illegalen Doppelstaatsbürger identifizieren kann“, fordern Ranzmaier und Walch unisono.

„Der Möchtegernkalif Erdogan, der mit seinen Anhängern, ganz ohne politische Gegenwehr europäischer Regierungen bzw. der EU-Repräsentanten, gerade die ‚Dritte Türkenbelagerung’ vollzieht, trägt uns seit Wochen seinen türkischen Wahlkampf auf unseren Kontinent herein. Darüber hinaus übersät er Europa, überall dort, wo sein Vorgehen kritisiert wird, mit Drohungen, die von demographischen Kriegserklärungen bis hin zur Ankündigung des Djihad reichen, was von seinen hier ansässigen Anhängern durchaus mit Begeisterung unterstützt wird“, erklärt Ranzmaier der sich hier ein selbstbewussteres Auftreten der europäischen Staaten gegen Erdogan und seine Anhänger erwartet.

„Wir sprechen hier unter anderem von Türken, die in dritter und vierter Generation hier leben und den österreichischen Staat und all seine Errungenschaften zutiefst ablehnen. Wenn die Bindung an die Türkei und ihren antidemokratischen Demagogen Erdogan dermaßen groß ist, muss man sich eingestehen, dass die Integration völlig gescheitert ist und sich endlich vom links-linke Träumerkonzept vom sozialromantischen Multi-Kulti verabschieden“, diagnostiziert Walch und fordert abschließend: „Jetzt gilt es, im Sinne des dauerhaften sozialen Friedens, dringend die Notbremse zu ziehen und ernsthafte Integration ohne weitere Kompromisse einzufordern. Wer das nicht akzeptieren kann, hat unser wunderschönes Heimatland besser heute als morgen zu verlassen.“

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