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14. Dezember 2016 | www.fpoe-tirol.at, Kufstein

Schimanek: „Flüchtlingssituation in Kufstein ist unerfreulich“

FPÖ verurteilt jüngsten Übergriff eines Flüchtlings in der Kufsteiner Kaiserbergstraße aufs Heftigste und sieht darin ein totales Versagen in der Tiroler Flüchtlingspolitik.

„Eigentlich war das zu erwarten. So traurig das auch klingen mag. Denn schon seit längerem hat sich die Wohnsituation für die Bewohner der Kaiserbergstraße durch Vorkommnisse in und rund um das Flüchtlingsheim in Kufstein verschlechtert. Lärmbelästigungen, handgreifliche Auseinandersetzungen und die Verschmutzung durch häuslichen Unrat und Fäkalabfall sind dort leider keine Seltenheit mehr. Anrainerbeschwerden bezeugen das“, ist Schimanek über die Zustände in der Kaiserbergstraße entsetzt.

„Dass nun ein Flüchtling, der sich anscheinend widerrechtlich in eine Wohnanlage einquartiert hat, Anrainer mit dem Messer bedroht, ist wohl der Höhepunkt einer Entwicklung, die wir so nicht zur Kenntnis nehmen dürfen“, sieht nun Schimanek vor allem die Tiroler Flüchtlingspolitik unter Landesrätin Baur in der Pflicht und Kritik.

Für Schimanek ist das ein Versagen auf der ganzen Linie, auch die für das Flüchtlingswesen verantwortlichen Tiroler Sozialen Dienste haben auf der ganzen Linie versagt. „Wie kann es sein, dass sich ein Flüchtling einfach so aus dem Staub machen kann, ohne dass dies im Flüchtlingsheim registriert wird. Oder war es bekannt? Dann stelle ich mir die Frage, warum nicht die Polizei eingeschaltet wurde? Das sind Fragen über Fragen, die in Zukunft zu klären sein werden. So kann es auf alle Fälle nicht mehr weitergehen. Dass wir Schutzsuchenden Hilfe leisten, versteht sich von selbst. Wenn sie allerdings diese Handreichung derart schamlos missbrauchen, dann muss man dem mit aller Härte des Gesetzes entgegentreten.“

Für Schimanek ist es in diesem Zusammenhang für die betroffenen Anrainer der Kaiserbergstraße auch ein Schlag ins Gesicht, wenn die Stadtgemeinde jüngst für minderjährige Flüchtlinge eine „Weihnachtsgratifikation“ in der Höhe von 100 Euro beschlossen hat, die betroffenen Anrainer allerdings im Stich lässt. „Kufsteins Bürgermeister Mag. Martin Krumschnabel zeigt hier wenig Fingerspitzengefühl und muss wohl auf einem Auge blind sein, denn auch er hätte schon viel früher vor allem im Sinne der Anrainer tätig werden müssen, anstatt großzügige Sonderzahlungen für die Flüchtlinge zu beschließen“, so Schimanek abschließend.

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