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14. April 2016 | Kufstein

Schimanek: „LH Günther Platter soll Versprechen halten“

Bei der gestrigen Sitzung aller vom Hochwasserschutz im Tiroler Unterland betroffenen Gemeinden in Breitenbach ist laut Schimanek das Bemühen seitens des Landes erkennbar gewesen, das Problem einer Lösung zuzuführen. Bedenken äußert sie allerdings, was den von Platter versprochenen Baubeginn in Wörgl betrifft.

„Es war ein sehr informatives und konstruktives Treffen sämtlicher in der Causa Hochwasserschutz betroffenen Gemeinden, das gestern in Breitenbach stattgefunden hat. Und auch bei den zuständigen Behörden des Landes ist das Bemühen erkennbar, in dieser Angelegenheit eine für alle akzeptable Lösung herbeizuführen. Aber ich befürchte, dass die Realisierung wie von Landeshauptmann Platter versprochen weit über das Jahr 2018 hinaus gehen wird“, so Carmen Schimanek, die als Ursache auch die Gründung eines dafür notwendigen Wasserverbandes sieht.

„Einige Gemeinden wollen sich verständlicherweise nicht „überfahren“ lassen und erst die ausgearbeiteten Pläne sehen, bevor sie sich einem Wasserverband anschließen. Außerdem herrscht noch Diskussionsbedarf, was die Entschädigungszahlungen für zu errichtende, notwendige Retentionsflächen betrifft. Das alles ist noch nicht geklärt und stärkt meine Befürchtung, dass mit dem Dammbau in Wörgl 2018, wie von Platter vollmundig versprochen, nicht begonnen werden kann.“ Für Schimanek ist klar: „Platter wird in der Causa Hochwasserschutz an seinem gegebenen Wort gemessen. Keinesfalls möchte ich, dass er, wie schon mehrfach angedeutet, nun die Gemeinden als Ausrede benützt, nur, weil sich diese nicht in vorauseilendem Gehorsam üben.“

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