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17. Februar 2017 | www.fpoe-tirol.at, Kufstein

Schimanek: „Probleme in der Kufsteiner Kaiserbergstraße müssen gelöst werden!“

Anrainer bestätigen massive Probleme in Kufsteiner Kaiserbergstraße.

Nachdem die Tiroler Tageszeitung einen Lokalaugenschein in einer Wohnanlage in der Kufsteiner Kaiserbergstraße durchführte und darüber berichtete, fühlt sich FPÖ-Bezirksobfrau Carmen Schimanek in ihren Aussagen bestätigt: „Wie nun von den Anwohnern bestätigt wurde, gab es in der Wohnanlage, in der mehrere Asylwerber untergebracht sind, häufige Fälle von Sachbeschädigung, Ruhestörung und anderen Delikten. Viele Male musste die Polizei in die betroffene Siedlung ausrücken.“

Wenig Freude hat Schimanek mit den Reaktionen von Bürgermeister Martin Krumschnabel und den Tiroler Sozialen Diensten zu den von ihr aufgedeckten Missständen: „Die TSD streitet jede Zuständigkeit ab, obwohl man sich schon fragen muss, wie die Unterbringung der Asylwerber in Tirol funktioniert, wenn sich einige offensichtlich genötigt fühlen im Keller des Gebäudes zu hausen, wie aus dem Zeitungsbericht hervorgeht!“ Von Bürgermeister Krumschnabel wünscht sich Schimanek, dass er seine Aufgabe als Stadtoberhaupt in den Sicherheitsbelangen ernster nehmen würde: „In den Polizeiberichten, welche ihm vorgelegt werden, sind die Einsätze aufgelistet. Da muss er erkennen, dass es in der Wohnanlage Probleme gibt. Er zieht es aber scheinbar vor den Anrainern die Verantwortung umzuhängen und redet sich darauf aus, dass diese sich nicht bei ihm gemeldet hätten.“ Für Schimanek ist diese Aussage skandalös und sie empfiehlt dem Bürgermeister sich zu fragen, warum die Kufsteiner mit derartigen Problemen nicht zu ihm kommen wollen, obwohl er der logische Ansprechpartner wäre. Sie ortet hier mangelndes Vertrauen in seine Lösungskompetenz.

Da nun aber TSD und Bürgermeister über die Situation in der Wohnanlage Bescheid wissen, geht Schimanek davon aus, dass diese sich um eine baldige Besserung der Situation kümmern werden: „Nachdem der erste Reflex wieder einmal war, mich als Überbringerin der schlechten Nachrichten zu kritisieren, sollen sich Bürgermeister und TSD nun um die Situation kümmern und eine Lösung im Interesse der Anrainer ausarbeiten.“ Schimanek wird indessen eine Anfrage an das Innenministerium stellen, um ein klareres Bild über die Vorfälle in der Wohnanlage zu bekommen.

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