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19. Mai 2017 | www.fpoe-tirol.at, Kufstein

Schimanek & Ranzmaier: „ÖVP und TSD arbeiten gegen die Bevölkerung!“

FPÖ kritisiert das Drüberfahren über die Anrainer

Der Ebbser Gemeinderat hat am Mittwoch mit Gegenstimme der FPÖ das sogenannte Ausbildungsheim für Asylwerber in Waldeck beschlossen, obwohl die Anrainer seit Monaten heftig gegen das Projekt protestierten. Wenig Freude damit hat FPÖ-Bezirksobfrau Carmen Schimanek: „Das ist erstens eine Frechheit, dass hier dermaßen über die Anwohner drübergefahren wird und zweitens ist das Bild, welches die ÖVP hier abliefert ein überaus katastrophales. Auf der einen Seite heuchelt man Verständnis für die Anrainer und auf der anderen Seite drückt man das Projekt ohne mit der Wimper zu zucken durch. Scheinbar kann oder will sich die ÖVP nicht gegen die Tiroler Sozialen Dienste und den Grünen Koalitionspartner im Land durchsetzen und die salbungsvollen Worte für die Anrainer sind ein reiner PR-Gag.“

FPÖ-Landesparteisekretär Christofer Ranzmaier kritisiert die Tiroler Sozialen Dienste: „Es ist absolut unverantwortlich, ein weiteres Asylprojekt in dieser Siedlung umzusetzen. Da sollen zusätzlich zu den bis dato schon dort befindlichen Asylwerbern bis zu 20 weitere junge Männer in die knapp 80-Einwohner fassende Enklave der Gemeinde Ebbs gesteckt werden, da fehlt jede Verhältnismäßigkeit. Gerade wenn man die Medienberichte der letzten Monate verfolgt hat, kann man das Unbehagen der Anrainer durchaus verstehen.“ Für ihn stellt sich die Frage, warum die TSD dieses Projekt auf Biegen und Brechen durchdrücken will und den drohenden Imageverlust so billigend in Kauf nimmt. „Es besteht derzeit überhaupt keine Not, Asylquartiere zu schaffen, noch ist ein großer Zeitdruck für dieses Projekt vorhanden. Da verstehe ich nicht, warum man in der Standortfrage dann so stur ist, vor allem wo man solch ein Projekt andernorts doch viel schonender umsetzen könnte. Offenbar will man die Anrainer unbedingt verärgern.“

Für die beiden Freiheitlichen ist klar, dass ÖVP und TSD hier sehr unglücklich gehandelt haben und gegen die Anrainer in Waldeck arbeiten. „Es ist mittlerweile politische Unkultur in diesem Land, gerade wenn es um Asylwerber geht, dass ÖVP, Grüne und TSD ihre Agenda um jeden Preis durchdrücken, anstatt auf einvernehmliche Lösungen zu bauen“, schließt Schimanek.

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