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16. Februar 2017 | www.fpoe-tirol.at, Kufstein

Schimanek: „Verbale Entgleisung war Offenbarungseid!“

Bei der letzten Wörgler Gemeinderatssitzung am Mittwochabend hat Gemeinderat Riedhart von der Jungen ÖVP sein wahres Gesicht präsentiert und glänzte mit untergriffigen wie auch falschen Aussagen.

„Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Was sich GR Riedhart von der Jungen ÖVP gestern im Wörgler Gemeinderat leistete, war nicht nur an Einfältigkeit nicht mehr zu überbieten, sondern förderte auch in erschreckender Weise eine noch nie im Gemeinderat gesehene Niveaulosigkeit zu Tage, die ich in meiner langjährigen Tätigkeit als Gemeinderätin noch nicht erlebt habe“, nimmt FPÖ GR Carmen Schimanek Riedharts Aussagen kopfschüttelnd zur Kenntnis. „Nicht nur, dass er Wörgls Hochwasseropfer in unverschämter Weise als „Profiteure“ der geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen seitens des Landes bezeichnete, bediente er sich auch einer Wortwahl, die seines Gleichen sucht und letztendlich in einem Wortentzug durch Bürgermeisterin Hedi Wechner endete. Auch das hat es im Wörgler Gemeinderat, zumindest seit ich dort tätig bin, so noch nie gegeben“, so Schimanek weiter.

Für Schimanek ist klar: „Riedhart hat gestern sein wahres Gesicht gezeigt und auch das der Landes-ÖVP, denn nach Riedharts Verbalentgleisungen ist klar, dass Platter sein gegebenes Wort, bis 2018 für einen Hochwasserschutz zu sorgen nicht mehr halten kann und nun die Schuld für sein Versagen der Gemeinde Wörgl zuschieben möchte. Es zeigt sich, dass überall im Land Widerstand gegen die Pläne des Landes aufflammt.“ Erschreckend ist für Schimanek auch die Unwissenheit, die aus Riedharts Mund spricht. „Dem Herrn Riedhart sei ein für alle Mal ins Stammbuch geschrieben, dass die Stadt Wörgl bereits eine grundsätzliche Zustimmung zu den Bestrebungen, einen Wasserverband zu gründen, gegeben hat. Dass er nun ein weiteres, bindendes Bekenntnis der Stadtgemeinde einfordert, ohne die finanziellen Zahlen zu hinterfragen, zeigt einmal mehr, wie die selbsternannte ‚Wirtschaftspartei‘ ÖVP tickt. Das ist eine Verantwortungslosigkeit, die seines Gleichen sucht. Aber mit den Zahlen stehen einige ÖVP-Mandatare bewiesenermaßen ohnehin auf Kriegsfuß. Das Bad Eisenstein lässt grüßen. Auch der Vorwurf an die Bürgermeisterin, wie auch an meine Person, endlich tätig zu werden, obwohl wir uns bisher unermüdlich für den Hochwasserschutz einsetzten, ist für mich mehr als nur eine gedankenlose Posse mit Schrottwert“, kritisiert Schimanek.

Und Schimanek weiter: „Riedhart hat sich einmal mehr als Erfüllungsgehilfe seiner ÖVP-Parteigenossen geoutet, aus seinem Mund sprach eins zu eins sein Bezirksparteiobmann und Förderer Margreiter, der ihm offenbar die Worte auf einem Spickzettel vorskizzierte und denen Riedhart dann geistlos eine Stimme verlieh. Das war unverantwortliches, an Dummheit nicht mehr zu überbietendes Geschwätz, unterste Schublade und eines Gemeinderates nicht würdig. Wenn Riedhart die Zukunftsaktie der Tiroler Volkspartei ist, dann kann ich jedem nur raten, diese nicht zu zeichnen.“

Abschließend gibt Schimanek Riedhart noch einen Sinnspruch von Heinrich Heine mit auf den Weg: „Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung“

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