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12. Dezember 2016 | www.fpoe-tirol.at, Reutte

Schimanek & Walch: „Landesregierung muss in Fernpassproblematik tätig werden!“

Ministerium bestätigt, dass Bund nicht in den Fernpass investieren wird.

Nach einer Anfrage von FPÖ-NAbg. Carmen Schimanek, ob und welche Pläne die Bundesregierung bezüglich der immer schlimmer werdenden Verkehrssituation am Fernpass in den nächsten Jahren habe, stellte Verkehrsminister Jörg Leichtfried klar, dass der Bund nicht in Landesstraßen investiere und daher weder Maßnahmen geplant, noch Budget dafür kalkuliert habe. Für Schimanek ist klar, dass in dieser Frage einzig und allein die Landesregierung zuständig und gefordert sei: „Die Fernpassproblematik wird schon seit Jahren diskutiert, ohne Lösungen zu finden. Vom Bund ist allerdings keine Hilfe zu erwarten. Die Landesregierung, allen voran Verkehrslandesrätin Felipe, muss sich an der eigenen Nase fassen und ein sinnvolles Konzept erarbeiten, bevor die Situation an der Fernpassstraße vollkommen außer Kontrolle gerät.“

Der FPÖ-Bezirksobmann in Reutte, Fabian Walch, sieht zwar Einzelmaßnahmen der Landesregierung, die allerdings nicht zielführend seien: „Die Plakataktion an der Fernpassstrecke, um zum Bahnfahren anzuregen, ist zwar eine nette Aktion, um Steuergeld auszugeben, aber geht an der Problematik vollkommen vorbei. Das Hauptproblem im Außerfern ist der Transit, nicht der Ziel und Quellverkehr.“ Auch der Scheiteltunnel, für welchen die Probebohrungen im Oktober begonnen haben, wird das Problem nicht lösen können: „Die Lebensqualität der Außerferner, besonders jene der Zwischentorer, spürbar zu steigern muss oberste Priorität haben. Es braucht ein umfangreiches Gesamtkonzept, um Erfolg zu haben. Schnellschüsse, wie wir sie leider schon zu häufig erlebt haben, bringen uns nicht weiter.“

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