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17. März 2016 | Kufstein, www.fpoe-tirol.at

Schimanek: „Wörgl wird unter dem sektoralen Fahrverbot leiden!“

Schätzungen gehen von jährlich bis zu 60.000 LKW ins Gewerbegebiet aus.

Die neuesten Pläne der schwarz-grünen Landesregierung sehen vor, das sektorale Fahrverbot für Tirol wieder einzuführen und damit eine Klage der EU zu riskieren. Obwohl sich die Landesregierung medial dafür hochleben lässt, gibt FPÖ-NR Carmen Schimanek zu bedenken, dass dies besonders für Wörgl schwere Auswirkungen haben kann. Durch den RoLa-Terminal im Gewerbegebiet werden viele LKW bei Wörgl West die Autobahn verlassen, um dort auf die Schiene verlegt zu werden. Wie viele das werden sollen, will Schimanek mittels Anfrage nun herausfinden. „Der Kreisverkehr an der Anschlussstelle Wörgl West ist bereits jetzt regelmäßig wegen LKW überlastet. Wenn nun das sektorale Fahrverbot hinzukommt, könnte es dort ganz schnell zum Verkehrskollaps kommen. Mit meiner Anfrage will ich sichergehen, ob die Regierung auch sorgfältig die nötigen Vorkehrungen dafür getroffen hat und das ganze kein Schnellschuss wird“, so Schimanek.

Schätzungen gehen von jährlich bis zu 60.000 zusätzlichen LKW für Wörgl West aus. Für Schimanek ist diese Zahl derzeitig nicht zu bewältigen: „Wenn diese Schätzungen zutreffen, wird Wörgl unter dem sektoralen Fahrverbot leiden. Ich kann nur hoffen hier wurde sorgfältig nachgedacht, bevor gehandelt wurde.“

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