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17. März 2016 | www.fpoe-tirol.at, Kufstein

StR Thaler & GR Ranzmaier: „Unheilige Allianz der Wahlverlierer hievt ihren König auf den Vizebürgermeisterthron“

Missachtung des Wählerwillens wird nicht folgenlos bleiben – Freiheitliche prophezeien für allerspätestens 2022 ein parteipolitisch hausgemachtes blaues Wunder in der Festungsstadt

„Die personifizierte Wahlniederlage Hannes Rauch wurde in der konstituierenden Sitzung des Kufsteiner Gemeinderates von der unheiligen Koalition der Wahlverlierer bestehend aus ÖVP mit Rauch & Co, SPÖ mit Gfäller, BHS mit Steiner & den Grünen mit Falschlunger zum Vizebürgermeister gemacht“, erklären der freiheitliche StR Walter Thaler und Landesparteisekretär GR Christofer Ranzmaier die in der gestrigen Sitzung geschaffenen Fakten.

„Der Wähler hat sich zwar redlich bemüht, die Proponenten dieser unheiligen Allianz am Wahltag abzustrafen, was die vier Parteien insgesamt mehr als die Hälfte ihrer Mandate kostete (waren sie doch 2010 noch mit 13 von den insgesamt 21 Mandaten in den Gemeinderat eingezogen, so schrumpfte ihr Anteil am 28. Februar 2016 auf nur mehr sechs Mandate), glaubte aber wohl nicht an Präpotenz der Wahlverlierer, die mit der Wahl des Vizebürgermeisters nun das Wahlergebnis komplett auf den Kopf stellen“, erklären Thaler und Ranzmaier gemeinsam.

„Anstand und Charakter sind in der Kufsteiner Lokalpolitik seit dem 28. Februar offenbar keine Kategorie mehr“, kommentiert Thaler das Abstimmungsergebnis. „Anstatt mit offenen Karten zu spielen, übt sich die Verliererkoalition von vornherein in geheimen parteipolitischen Mauscheleien, die mit dem Erfolg von Rauchs Last-Minute-Kandidatur dem Wählerwillen absolut zuwiderlaufen. Es schwant einem dabei Übles, wenn man an die künftigen sechs Jahre im Gemeinderat denkt“, so Thaler weiter. „Wir werden - Vize hin oder her - die kommenden sechs Jahre weiterhin für die Anliegen der heimischen Bevölkerung kämpfen und nun aus unserer neuen Rolle heraus kantige konstruktive Oppositionsarbeit machen und dabei unseren Mitbewerbern ganz genau auf die Finger schauen“, gibt Thaler die Marschroute vor.

„Jene nun von der Verliererkoalition für ihr Stimmverhalten ins Treffen geführte Legende, dass eine angebliche Intervention meinerseits beim Bürgermeister dafür verantwortlich wäre, dass die drei Ein-Mann-Fraktionen nun nicht in den Ausschüssen vertreten sind, ist ins Reich der Märchen zu verweisen“, kommentiert Ranzmaier eine Facebook-Reaktion vom Mandatar der Grünen, dem er empfiehlt sich, diesbezüglich den entsprechenden glasklar formulierten Gesetzestext anzusehen bzw. beim zuständigen (mit Sicherheit nicht Ranzmaier-hörigen) Landesrat Tratter oder der Gemeindeabteilung des Landes Tirol über dessen Interpretation zu erkundigen. „Aber zumindest zeigt die Reaktion die wirklichen Beweggründe hinter der Entscheidung, die mit der Erfüllung des Wählerwillens ungefähr ebenso viel zu tun haben, wie wir Freiheitlichen mit gutmenschlicher Willkommenskultur. Es ging bei dieser vermeintlichen Bestrafung für Walter Thaler und die FPÖ/GKL schlicht und ergreifend um persönliche Befindlichkeiten und nichts Anderes“, zeigt sich Ranzmaier gerade vom Grünen Falschlunger sichtlich enttäuscht.

„Abschließend bleibt uns nur mehr, uns bei den 4 Wahlhelferfraktionen für diesen Bärendienst in Hinblick auf die nächsten Wahlen herzlichst zu bedanken, denn diese Missachtung des Wählerwillens und die damit verbundene Fortführung der bundes- und landespolitischen demokratiepolitisch äußerst bedenklichen Ausgrenzungspolitik wird mit Sicherheit nicht folgenlos bleiben“, so Thaler und Ranzmaier unisono, die am politischen Horizont in der Festungsstadt Kufstein bereits ein blaues Wunder aufziehen sehen.

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