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30. Juni 2017 | www.fpoe-tirol.at, Reutte

Walch: „Es kann nicht sein, dass Migranten unseren Kindern vorgezogen werden“

FPÖ setz sich für Erhalt der Volksschule Lechleiten ein.

Hohe Wellen schlägt aktuell im Lechtal das bevorstehende Aus für die kleine Volksschule mit Volksschuloberstufe im Steeger Weiler Lechleiten. Die verzweifelten Eltern aus Lechleiten und Gehren haben sich nun an die FPÖ und Bezirksobmann Fabian Walch gewandt. „Als ich eine E-Mail von GV Maria Fritz erhalten habe, in der sie mir die Situation geschildert hat, habe ich nicht lange gezögert und zugesagt, dass wir den Erhalt der Schule unterstützen werden. Man muss ja weiterdenken, die Schule fungiert ja in diesem kleinstrukturierten Bereich auch als Kulturträger“, zeigt sich Walch entschlossen. Nach einem längeren Telefonat wurde dann auch ein Treffen von GV Maria Fritz und einige Eltern mit dem jungen FPÖ-Bezirksobmann für kommenden Samstag (30.06.) vereinbart.

Für Walch passt die geplante Schließung ins Programm der VP: „Die ÖVP hat den ländlichen Raum bereits aufgegeben, besonders der Bezirk Reutte wird massiv auf allen Ebenen ausgedünnt.“ Besonders ärgerlich ist es für die Betroffenen, dass Landesrätin Palfrader als Argument für die Schließung die Kosten der Inklusion von Asylantenkindern ins Treffen führt. „Nun ist die Maske gefallen, Landesrätin Palfrader hat ihr wahres links-linkes Gesicht gezeigt. Die Migranten werden also den Österreichern vorgezogen. Es kann nicht sein, dass unsere Kinder die Leidtragenden dieser völlig verfehlten und destruktiven Asylpolitik sind. Wir jedenfalls werden uns das nicht gefallen lassen und uns unermüdlich für die eigenen Leute einsetzen“, zeigt sich der junge FP-Bezirksobmann kämpferisch.

Tirols selbstauferlegte Untergrenze sind drei Schüler. Die Volksschule Lechleiten würde im Herbst sechs ortseigene Kinder und zwei aus Warth also acht Schüler begrüßen dürfen. „Anstatt froh zu sein, dass ein Weiler wie Lechleiten und Gehren mit so viel Leben erfüllt ist, möchte man hier jegliche finanzielle Mittel entziehen, anstatt dies zu fördern. Für mich in keinster Weise nachvollziehbar“, so Walch, der abschließend ankündigt: „Für die FPÖ steht auch hier die Wahlfreiheit im Vordergrund. Wenn die ansässigen Familien diese großartige Schule erhalten wollen, was definitiv der Fall ist, dann sollte das Land die nötigen Mittel auch dafür bereitstellen und nicht die ‚Flüchtlinge‘ den Einheimischen vorziehen.“

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