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14. Oktober 2016 | www.fpoe-tirol.at, Reutte

Walch: „Fernpass-Problematik zeigt symptomatisch die chronische Unfähigkeit der ehemaligen Volkspartei ÖVP“

Bezirksobmann Walch zeigt sich über die gestrige Aktuelle Stunde im Tiroler Landtag zum Thema Fernpass sehr enttäuscht.

Als „reine Augenauswischerei“ bezeichnet FPÖ-Bezirksparteiobmann Fabian Walch das Theater, das die ÖVP seit nun einigen Wochen im Bezirk rund um eine vermeintliche Fernpasslösung betreibt. „Das Projekt, das man sich vorstellt, geht an einer Lösung der zentralen Problematik meilenweit vorbei“, stellt Walch fest. „Ein Scheiteltunnel stellt nichts weiteres dar, als ein zusätzliches Nadelöhr, das die Verkehrssituation noch weiter verschärft, da ein solcher Tunnel zu den bekannten Stoßzeiten ohne Blockabfertigung nicht funktionieren wird“, so Walch weiter.

„Eine wirkliche Lösung der Problematik hat die ÖVP bereits jahrzehntelang verschlafen, obwohl man der Außerferner Bevölkerung zu Wahlzeiten in Regelmäßigkeit leere Versprechungen präsentiert“, erklärt Walch. „Das Außerfern ist spätestens seit der Fertigstellung der deutschen A7 zu einer Transitroute verkommen – ein Faktum, welches jedem Außerferner bereits lange vor deren Fertigstellung klar war. Lediglich, die abgehobenen ÖVP-Entscheidungsträger versuchten sich in der Vogel-Strauß-Taktik und wollten diese Tatsache nicht akzeptieren“, macht Walch die politische Verantwortung für das derzeitige Chaos fest. „Die chronische Unfähigkeit und der Lösungsunwillen dieser ehemaligen Volkspartei ist der Bevölkerung nicht mehr länger zumutbar“, empfiehlt Walch der ÖVP ein Umdenken.

„Es ist eine Tatsache, dass der Bezirk Reutte faktisch verkehrstechnisch von der Landeshauptstadt – und auch dem Rest des Bundeslandes – abgeschnitten ist, sowohl auf der Straße wie auch auf der Schiene. „Dass das den Grünen, die sonst so auf den öffentlichen Verkehr bedacht sind, kein Dorn im Auge ist, ist mehr als verwunderlich. Da scheint man seine Überzeugungen einmal mehr auf dem Koalitionsaltar geopfert zu haben. Lediglich ein persönlicher Feldzug gegen alles Motorisierte im Bezirk ist von den Grünen übrig, weder Lösungen für das Verkehrsproblem noch die damit verbundenen gesundheitlichen und ökologischen Folgen werden von der vermeintlichen Ökopartei noch bedacht“, sieht Walch auch bei der zuständigen Verkehrslandesrätin Felipe ein großes Fragezeichen hinter ihren „grünen Werten“.

Das größte Bedenken ortet Walch darin, dass „sollte es entgegen aller Erwartungen tatsächlich zum Bau dieses halbseidenen Fernpassscheiteltunnels kommen, damit nur eines erreicht wird, nämlich eine endgültige Absage an alle zufriedenstellenden und nachhaltigen Lösungen für zukünftige Generationen.“ 

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