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04. April 2017 | www.fpoe-tirol.at, Reutte

Walch: „Fernpassscheiteltunnel ist extrem teurer Wahlkampfschmäh der ÖVP“

FPÖ fordert ein Ende der Bürgertäuschung durch die ÖVP

Gestern hat das Amt der Tiroler Landesregierung zur Fernpass-Petition von Pfurtscheller und Ledl-Rossmann eine Stellungnahme abgegeben. „Die Stellungnahme ist nichts anderes als ein Eingeständnis der Landesregierung, dass sie keinerlei Interesse an der Lösung der Fernpassproblematik gehabt hat und haben wird. In der Stellungnahme beruft man sich nämlich auf eine Entschließung aus dem Jahr 1986“, fasst der Reuttener FPÖ-Berzirksobmann Fabian Walch zusammen und kritisiert weiter: „Damals wurde bereits der Tschirganttunnel versprochen und bis heute nicht umgesetzt. Wenn man sich die ganze Geschichte genau ansieht, wurde das Problem am Fernpass bereits in den 1960er-Jahren erkannt aber in schönster ÖVP-Vogelstraußtaktik bis heute ignoriert.“

Die Stellungnahme räumt des Weiteren ein, dass die beiden Tunnelprojekte der ÖVP (Fernpassscheiteltunnel und Tschirganttunnel) keine Lösung des Verkehrsproblems bringen werden. „Spätestens jetzt sollten die Reuttener ÖVP-Marionetten aufwachen und ihren Fehler eingestehen, bevor noch weiters sinnlos Steuergeld verprasst wird. In Wahrheit ist das Ganze nämlich nur ein extrem teurer Wahlkampfschmäh der ÖVP auf Kosten der Steuerzahler“, fordert Walch endlich ehrliche Worte von Seiten der ÖVP.

Der junge Bezirksobmann wiederholt die Position der FPÖ: „Nur die große Tunnellösung kann den Fernpass noch entlasten, wer etwas anderes behauptet lebt in einer Traumwelt. Deshalb fordern wir die Verbindung der deutschen A7 mit unserer A12 durch einen Tunnel. Im Zuge dessen muss auch die Bahn in den Tunnel verlegt werden, damit dieses Verkehrsmittel attraktiv wird und eine Bahnverbindung von Reutte ins Inntal Realität wird. Im Tunnel kann überdies durch Filteranlagen die Feinstaubbelastung merklich reduziert werden.“

Abschließend erläutert Walch die Finanzierung: „Natürlich wird so ein Projekt große Kosten verursachen, allerdings ist das eine Investition in die nachkommenden Generationen. Lieber einmal nachhaltig viel Geld in die Hand nehmen, als mit solchen Pfuschaktionen wie dem Scheiteltunnel, dem Katzenbergausbau oder der Heiterwanger Umfahrung sinnlos Unsummen zu verpulvern. Abgesehen davon kann ruhig einmal die EU hier tief in den Fördertopf greifen, da immerhin besonders diese an einer guten Nord-Süd-Verbindung interessiert ist.“

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