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06. April 2017 | www.fpoe-tirol.at, Reutte

Walch: „Für echte Wahlfreiheit muss das nötige Angebot vorhanden sein“

FPÖ fordert Sonderschule für das Außerfern

Bundesministerin Hammerschmid machte sich am Mittwoch in Reutte ein Bild von einer vorbildhaften Inklusion. „Dass die Frau Bundesministerin nach Reutte kommt, um sich ein Bild vor Ort zu machen, ist sehr lobenswert. Allerdings hätte sie sich im Vorfeld besser vorbereiten sollen, dann hätte sie nämlich in Erfahrung gebracht, dass viele Kinder ins Allgäu oder nach Imst in Sonderschulen ausweichen oder gleich ganze Familien dem Bezirk den Rücken kehren“, gibt der Reuttener FPÖ-Bezirksobmann Fabian Walch zu bedenken.

Nicht für alle Kinder ist die Inklusion das Richtige, manche benötigen das pädagogische Angebot einer Sonderschule. „Wir waren deshalb immer für die Wahlfreiheit. Hier muss jedes Kind einzeln bewertet werden und die bestmögliche Betreuung gewährleistet werden, was für manche die Förderung in einer Sonderschule und für manche schulische Inklusion bedeutet. Aus diesem Grund setzen wir uns dafür ein, dass im Bezirk Reutte wieder eine Sonderschule eröffnet wird, um auf die individuellen Bedürfnisse eingehen zu können“, fordert Walch.

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