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21. Februar 2017 | www.fpoe-tirol.at, Reutte

Walch: „Jeder Bürger muss gleich viel wert sein!“

FPÖ-Bezirksobmann sieht durch abgestuften Bevölkerungsschlüssel ländlichen Raum gefährdet

Nachdem die Stadt Imst die 10.000 Einwohner-Marke erreicht hat, rückt im Oberland der abgestufte Bevölkerungsschlüssel ins Bewusstsein, so auch dem VP-Bürgermeister von Tannheim. Dieses System ist den Freiheitlichen schon länger ein Dorn im Auge. „Bereits 2014 hat die FPÖ im Nationalrat auf diese Schieflage aufmerksam gemacht und ein Umdenken gefordert“, erinnert der Reuttener FPÖ-Bezirksobmann Fabian Walch.

Gerade Bezirke wie das Außerfern werden hier stark benachteiligt, gibt es doch keine einzige Gemeinde im Bezirk, die auch nur annähernd an die 10.000er-Marke heranreicht. „Eines der größten Probleme in unserem Bezirk ist die Abwanderung, vor allem die Jugendabwanderung. Das bedroht zunehmend die Lebensfähigkeit vieler Gemeinden, wenn nicht sogar ganzer Täler. Hier muss dringend gegengesteuert werden. Mit einer finanziellen Geringschätzung der betroffenen Bevölkerung erreicht man jedenfalls das Gegenteil“, sieht Walch dringenden Handlungsbedarf und fordert ein Umdenken: „Jeder Bürger muss gleich viel wert sein, egal ob er aus Gramais, Imst, Innsbruck oder Wien stammt.“

Die ÖVP hat bislang in der Regierung diesen Umstand nicht geändert und sich auf die Seite der großen Städte gestellt, also der ländlichen Bevölkerung eine Abfuhr erteilt. „Anstatt sich nun groß als besorgter Bürgermeister zu geben, sollte Eberle sich vielleicht an seine Parteifreundinnen Ledl-Rossman, die gerade die Funktion als Bundesratspräsidentin ausübt und Nationalrätin Pfurtscheller wenden, die in dieser Frage bisher völlig untätig waren. Aber, dass ihnen der Bezirk nur als Sprungbrett an den Machttrog wichtig ist, haben die Reuttener ÖVP und ihre Vertreter ja schon des Öfteren bewiesen“, kritisiert Walch abschließend.

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