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19. Dezember 2016 | www.fpoe-tirol.at, Reutte

Walch: „Jüngste Aussagen von VP-Pfurtscheller und -Ledl-Rossmann streuen Außerfernern Sand in die Augen!“

FPÖ-Bezirksgruppe Reutte ortet negative Folgen für das Außerfern durch die jüngsten beiden Landesbudgets, die gegen die FPÖ-Fraktion im Tiroler Landtag beschlossen wurden.

Im neuen Budget der Tiroler Landesregierung vermissen die Freiheitlichen im Bezirk Reutte wesentliche Akzente für das Außerfern. „Das Budget lässt vermuten, dass der Bezirk Reutte für die Tiroler Landesregierung entweder nicht existiert oder für sie nicht zu Tirol gehört, anders kann ich mir das nicht erklären“, erläutert der Bezirksobmann der FPÖ, Fabian Walch in einer Aussendung.

„Wenn die ÖVP-Bundesrätin Sonja Ledl-Rossmann davon spricht das Budget sei ein Kraftpaket für Reutte, kann dies nur ein schlechter Witz sein. Weder sind Maßnahmen für die Fernpassproblematik budgetiert, noch stützt das Land das sehr wichtige aber äußerst kostspielige Bezirkskrankenhaus, dessen Kosten die letzten Jahre explodiert sind“, so Walch.

„Während man jedoch für die Folgekosten der modernen Völkerwanderung tief in die Tasche greift, setzt man die Zukunft für Randbezirke wie das Außerfern aufs Spiel. Die enorme Jugendabwanderung scheint für Schwarz-Grün dementsprechend auch kein Problem darzustellen“, ortet Walch massiven Nachbesserungsbedarf. „Das Vorgaukeln eines ‚Kraftpakets‘ von Ledl-Rossman ist jedenfalls ein Schlag ins Gesicht der Außerferner.“

Seine Kritik geht aber auch in Richtung ÖVP-Nationalrätin Elisabeth Pfurtscheller: „Anfragen der Opposition im Nationalrat sind für sie wohl lächerlich. Weil nämlich der Fernpassausbau im Landesbudget nicht enthalten ist, hat die FPÖ, genauer die Tiroler Nationalrätin Carmen Schimanek eine entsprechende Anfrage im Nationalrat eingebracht. Mir scheint, dass die Frau Nationalrätin von sich auf andere schließt. Wenn ich mir nämlich ihre parlamentarischen Aktivitäten ansehe, beispielsweise ihre eingebrachten Anträge oder Anfragen, dann scheint ‚weniger ist einfach mehr‘ ihre Arbeitsdevise zu sein“, kritisiert Walch die unüberlegte Aussage der ÖVP-Politikerin.

„Anscheinend wurden die beiden Bundespolitikerinnen von der ÖVP beauftragt, im Bezirk kräftig Propaganda zu betreiben. Eventuell sind das bereits erste Anzeichen für Neuwahlen auf Bundesebene im kommenden Jahr“, analysiert Walch abschließend.

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