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21. März 2017 | Reutte

Walch: „ÖVP zerstört mit Scheiteltunnel Zukunft des Außerferns“

FPÖ fordert alle oppositionellen Kräfte zum Widerstand gegen den Fernpassscheiteltunnel auf

Nachdem die SPÖ Reutte einen neuen Vorstand gewählt hat, gibt sie auch wieder Lebenszeichen von sich. „Ich begrüße sehr, dass die Reuttener SPÖ sich endlich zu einer klaren Positionierung zum Fernpassscheiteltunnel durchgerungen hat und diesem eine klare Abfuhr erteilt hat“, kommentiert der FPÖ-Bezirksobmann Fabian Walch und fordert gleich alle oppositionellen Kräfte auf, gegen die Augenauswischerei der Reuttener ÖVP aufzubegehren.

Der geplante Fernpassscheiteltunnel stößt auf viel Widerstand und Unverständnis in der Bevölkerung. „Das Ziel der ÖVP und ihrer zwei Reuttener Bezirksmarionetten Pfurtscheller und Ledl-Rossmann ist dermaßen durchschaubar, dass es schon peinlich ist. Pünktlich vor der Wahl erinnert sich die ÖVP plötzlich an den Bezirk Reutte und die Fernpassproblematik. Dann kommen großspurige Ankündigungen und nach der Wahl verläuft alles im Sand“, gibt Walch zu bedenken und warnt: „Dieses Mal jedoch hat die ÖVP den schlechtesten aller Pläne ins Spiel gebracht. Daher ist es nur wünschenswert, dass es eine Augenauswischerei bleibt. Sollte der Fernpassscheiteltunnel entgegen alle Erwartungen realisiert werden, dann zerstört die ÖVP damit dem gesamten Außerfern die Zukunft.“ Der FP-Politiker erläutert weiter: „Wird dieses sinnlose Projekt tatsächlich realisiert, wird nämlich jeder vernünftigen und nachhaltigen Lösung eine dauerhafte Abfuhr erteilt.“

Der junge Bezirksobmann wiederholt die Position der FPÖ: „Reutte ist längst zu einer Transitroute verkommen, wer etwas anderes behauptet, lebt in einer Traumwelt. Nur die große Tunnellösung kann den Fernpass noch entlasten. Deshalb fordern wir die Verbindung der deutschen A7 mit unserer A12 durch einen Tunnel. Im Zuge dessen muss auch die Bahn in den Tunnel verlegt werden, damit dieses Verkehrsmittel attraktiv wird und eine Bahnverbindung von Reutte ins Inntal Realität wird. Im Tunnel kann überdies durch Filteranlagen die Feinstaubbelastung merklich reduziert werden.“

Abschließend erläutert Walch die Finanzierung: „Natürlich wird so ein Projekt große Kosten verursachen, allerdings ist das eine Investition in die nachkommenden Generationen. Lieber einmal nachhaltig viel Geld in die Hand nehmen, als mit solchen Pfuschaktionen wie dem Scheiteltunnel, dem Katzenbergausbau oder der Heiterwanger Umfahrung sinnlos Unsummen zu verpulvern. Abgesehen davon kann ruhig einmal die EU hier tief in den Fördertopf greifen, da immerhin besonders diese an einer guten Nord-Süd-Verbindung interessiert ist.“

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