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Haslwanter: „Gesundheitssystem kränkelt gewaltig“

FPÖ verweist auf angenommen Physiotherapeuten-Antrag und pocht auf Umsetzung von Landtagsbeschlüsse

Das Gesundheitssystem kränkelt gewaltig. Neben der Pflege gibt es kaum einen Bereich, wo nicht Kassenärzte händeringend gesucht werden. Wie jetzt bekannt wurde, ist in Tirol auch jede zweite Kassenstelle bei Physiotherapeuten unbesetzt. Für die FPÖ keine Überraschung. „All unsere Initiativen in diesem Bereich sind im Sand verlaufen“, beschwert sich der freiheitliche Gesundheitssprecher, LAbg. KV Patrick Haslwanter.


Haslwanter verweist an einen freiheitlichen Antrag aus dem Jahr 2020, der bereits gegensteuern sollte. Nach der Einholung eines Berichtes wurde der Antrag 2021 dann im Landtag angenommen. „Wir haben damals eine Offensive für die Physiotherapie und eine Erweiterung des Angebots an Ausbildungsplätzen gefordert. Trotz der Annahme des Antrags ist aber seither nichts passiert. Der Antrag ist im Sand verlaufen“, erklärt Haslwanter.


Besonders dramatisch ist die Situation außerhalb der Ballungszentren. Gerade die Randbezirke haben massive Probleme, allen voran der Bezirk Lienz. „Gerade im Gesundheitsbereich brauchen wir ein flächendeckendes, dezentrales Angebot. Die lange Zeit vorherrschende Fokussierung auf Innsbruck rächt sich“, so Haslwanter. 

„Das Gesundheitssystem ein großes Uhrwerk, das schon durcheinandergeraten kann, wenn nur ein Rädchen sich nicht mehr dreht. Aus diesem Grund fordern wir immer wieder Präventivmaßnahmen, damit es gar nicht erst zu solchen Engpässen kommt, wie wir das aktuell erleben. Wenn man mehr auf uns Freiheitliche hören würde, wären uns bereits viele Krisen ersparte geblieben“, so Haslwanter, der abschließend einen erneuten Antrag ankündigt, „damit die Landesregierung endlich in die Gänge kommt.“

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