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02/23/2018

Schimanek: „Ist Land mit Hochwasserschutz überfordert?“

Für FPÖ-Nationalratsabgeordnete Carmen Schimanek bietet das Land Tirol in der Causa Hochwasserschutz ein unwürdiges Schauspiel. Und sie lässt auch kein gutes Haar an dem seitens des Landes eingesetzten ÖVP-LAbg. Alois Margreiter.

Für Nationalratsabgeordnete Carmen Schimanek stellt sich das Land Tirol mit seiner Vorgehensweise in Sachen Hochwasserschutz im Unterinntal kein gutes Zeugnis aus. „Seit 2005 wird nun die Bevölkerung hingehalten und werden falsche Versprechungen gemacht, die sich im Nachhinein als leere Worthülsen herausstellen. Selbst Landeshauptmann Günther Platter ließ schon 2018 die Bagger auffahren. Für mich ist das ein unwürdiges Schauspiel auf Kosten der betroffenen Bevölkerung“, sagt Schimanek, die auch am von Platter eingesetzten Koordinator Alois Margreiter kein gutes Haar lässt. „Dieser fällt eigentlich nur mit Diffamierungen unliebsamer Bürgermeister auf, ist sich auch nicht zu schlecht, die Gemeinden regelmäßig gegeneinander auszuspielen“.

Für Schimanek ist die Grenze der Geduld nun endgültig überschritten. Sie erwartet sich nun dazu noch vor den Wahlen ein klares Statement des Landeshauptmanns. „Für mich ist es unglaublich, wie hier Landeshauptmann Günther Platter die Bevölkerung im Stich lässt. Wenn er und seine Mitstreiter der Sache nicht gewachsen sind, dann sollen sie sich an den für diese Angelegenheiten zuständigen Freiheitlichen Landesrat Elmar Podgorschek in Oberösterreich wenden. Dort wurde ein ähnlich großes Projekt bereits im Eferdinger Becken umgesetzt. Allerdings hat dort die Projekt- und Baukosten das Land übernommen, ohne zusätzlich die betroffenen Gemeinden finanziell zu belasten.“

Stichwort Finanzen: Schimanek möchte abklären, ob die Zusage einer Kostenübernahme durch den damaligen Minister Andrä Rupprechter überhaupt noch Gültigkeit besitzt. Für sie ist klar: Jetzt müssen Nägel mit Köpfen gemacht werden. Sonst wird dieses unwürdige Schauspiel auch bei den nächsten Landtagswahlen in fünf Jahren noch Thema sein.

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