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28. Februar 2018 | Schwaz

Schimanek: „Obszönitäten haben an Schulen nichts verloren!“

Aufregung um Sex-Fragen für Freiheitliche Frauensprecherin verständlich

An der NMS Jenbach hat ein Aufklärungsunterricht für Aufregung gesorgt. Schulsozialarbeiter legten den Schülern der ersten Klasse, offenbar ohne Rücksprache mit Eltern oder dem Schullandesrat zu halten, einen Fragenkatalog zum Thema Aufklärung vor, der stark obszöne Fragen enthielt. Für die Freiheitliche Frauensprecherin Carmen Schimanek ist die Aufregung durchaus verständlich: „Es ist wohl jedem klar, dass Aufklärung für Jugendliche sehr wichtig ist, aber dieser Fragebogen schießt weit über das Ziel hinaus. Es ist wenig zielführend Kinder mit Obszönitäten zu bombardieren. So etwas hat an Schulen ganz sicher nichts verloren.“ 

Gerade die Aufklärung sei ein heikles Thema für den Unterricht, da sie in erster Linie in die Kompetenz der Eltern falle. „Nicht jedes Kind ist gleich weit in seiner Entwicklung und die Eltern wollen ihren Kindern gewisse eigene Moralvorstellungen mit auf den Weg geben. Deshalb ist es unerlässlich, dass der Aufklärungsunterricht an Schulen nur in Absprache mit den Eltern funktionieren kann. Da ist so ein Alleingang des Schulpersonals, wie wir es in Jenbach erlebt haben absolut kontraproduktiv.“

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