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Abwerzger: „Aktive Politiker, und das gilt auch für Bürgermeister, haben in einem Aufsichtsrat einfach nichts verloren.“

Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann verweist darauf, dass vor allem die Frage, ob die Mitglieder des Aufsichtsrates komplett versagt haben, ihre Berechtigung hat.

Die Turbulenzen um den Aufsichtsrat der Patscherkofelbahn nimmt der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger zum Anlass, scharfe Kritik zu üben: „Aktive Politiker, und das gilt auch für Bürgermeister, haben in einem Aufsichtsrat einfach nichts verloren“, erläutert Mag. Abwerzger die Haltung der Tiroler FPÖ.

Der FPÖ-Landesparteiobmann verweist darauf, dass jeder Aufsichtsrat nach den Bestimmungen des Gesellschaftsrechtes zur Kontrolle der Geschäftsführung beauftragt ist, „das gilt für sämtliche Mitglieder von Aufsichtsräten“, so Mag. Abwerzger weiters, und fügt hinzu: „Es müssen auch sämtliche Fragen erlaubt sein, wie beispielsweise bei der massiven Kostenüberschreitung der Patscherkofelbahn, vor allem die Frage, ob die Mitglieder des Aufsichtsrates komplett versagt haben.“

Mag. Abwerzger zieht Parallelen zur Causa Tiroler Soziale Diensten GmbH (TSD): „Gesellschaften des privaten Rechtes, die mehrheitlich in öffentlicher Hand sind, sind anders zu beurteilen als Gesellschaften in privater Hand, denn es muss immer auch im Interesse der Bevölkerung gehandelt werden. Sparsamkeit und Transparenz sind die zwei wichtigsten Indikatoren dafür“, merkt der Tiroler FPÖ-Chef an, der den Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi auffordert, ein Machtwort zu sprechen: „Eine kritische Auseinandersetzung muss im Interesse der Steuerzahler erlaubt sein.“

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