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Abwerzger: „Der Abschussbescheid von Problemwolf ‚MATK118‘ ist längst notwendig, doch frage ich mich, ob auch der richtige Wolf abgeschossen wird.“

Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann kündigt Anfrage an LH-Stv. ÖR Josef Geisler im Zuge der Landtagssitzung im November an.

Die Causa Problemwolf „MATK118“ wirft für den Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann KO

LAbg. Mag. Markus Abwerzger weitere Fragen auf: „Der Abschussbescheid von

Problemwolf ‚MATK118‘ ist längst notwendig, doch frage ich mich, ob auch der richtige

Wolf abgeschossen wird“, äußert sich Mag. Abwerzger, der hinzufügt: „Man kann

anhand eines DNA-Abgleich feststellen, welches Tier für die verschiedenen Risse

verantwortlich ist, das ist klar, aber wie will man feststellen, welcher Wolf jetzt genau

dieser ‚MATK118‘ ist“, konkretisiert Mag. Abwerzger.

Für den Tiroler FPÖ-Chef steht fest, dass es eher nichts bringen werde, wenn man

den Abschussbescheid auf einen bestimmten Wolf ausstellt: „Denn die Frage ergibt

sich, wie stelle ich denjenigen Wolf fest, außer mit einem DNA-Abgleich vor dem

Abschuss, was wohl eher nicht möglich ist.“

Mag. Abwerzger hinterfragt auch wiederholt den Terminus Problemwolf: „Große

Beutegreifer wie ein Wolf folgen ihrem Instinkt. Ein Problemwolf wäre daher eher einer,

der eine Schafherde links liegen lässt, als sie anzugreifen.“ Diesbezüglich wird die FPÖ

auch eine schriftliche Anfrage an LH-Stv. ÖR Josef Geisler im November einbringen.

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