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19. Dezember 2018 | Innsbruck

Abwerzger: „Fixer-Raum ist antiquiertes Relikt linker Drogenpolitik der 90er Jahre, welches in anderen Staaten längst gescheitert ist“

FPÖ-Stadträtin Andrea Dengg wirft ÖVP-alt Vize-Bürgermeister Franz-Xaver Gruber Plan- und Konzeptlosigkeit vor.

Scharfe Kritik übt FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag. Markus Abwerzger in einer Aussendung an den Plänen der Stadt Innsbruck einen Drogenkonsumraum einzurichten: „Ein derartiger Fixer-Raum ist antiquiertes Relikt gescheiterter linker Drogenpolitik der 90er Jahre, welches in anderen Ländern wie der Schweiz und oder den Niederlanden klar gescheitert ist“, führt Mag. Abwerzger aus. Er verweist auf die Tatsache, dass ein Drogenkonsumraum nur von Heroinabhängigen in Anspruch genommen wird: „Die Abhängigkeit von Heroin ist aber stark rückläufig, wie der jüngste Suchtmittelbericht des Innenministeriums 2017 für das Bundesland Tirol klar belegt.“ Er zitiert: „Meistkonsumiertes Suchtmittel ist nach wie vor Cannabis gefolgt von Kokain und Amphetamin. Heroin spielt derzeit eine sehr untergeordnete Rolle.“ Der FPÖ-Landesparteiobmann kritisiert wiederholt das veraltete Suchtmittelkonzept des Landes Tirol: „Das bestehende aus dem Jahr 2012 ist mehr als veraltet, weil immer neue vor allem synthetische Suchtmittel auf den Markt kommen.“ Mag. Abwerzger kritisiert in diesem Zusammenhang den Innsbrucker ÖVP-alt Vizebürgermeister Franz-Xaver Gruber: „Er hätte schon längst bei seinen Parteigenossen in der Landesregierung diesbezüglich intervenieren können, seit Jahren, aber er hat dies nicht getan“, so Mag. Abwerzger. Diese Kritik teilt auch die Innsbrucker FPÖ-Stadträtin Andrea Dengg: „Gruber kennt sich weder fachlich aus, noch erkennt er die Dimension, denn ein Drogenkonsumraum ist rechtlich nicht möglich. Er agiert plan- und konzeptlos.“

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