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19. Oktober 2018

Abwerzger: „Landesrechnungshof bestätigt mit seiner Kritik den leichtfertigen Umgang des Landes mit Steuergeldern“

FPÖ fordert wiederholt eine ehrliche Kostenkalkulation vor Auftragsvergaben.

Der Rohbericht des Landesrechnungshofes zur Sportförderung beweist für FPÖLandesparteiobmann Markus Abwerzger, dass „das Land leichtfertig mit Steuergeldern umgeht.“ Er konkretisiert: „Bei vielen Projekten und Events wird die Kostenwahrheit nicht eingehalten. Es ist Faktum, dass immer öfters Gebietskörperschaften bei Projekten die wahren Kosten zu Beginn verschweigen, um in den Gremien eine Mehrheit zu finden“, erläutert Abwerzger, der nicht nur die Sportförderung ins Visier nimmt.

„Die Kostenexplosion beim Neubau des MCI reiht sich in eine Reihe jüngster Großprojekte, bei denen ebenso die anfänglichen Projektkosten massiv überschritten wurden, wie bei der Errichtung der Regionalbahn in Innsbruck, der Neubau der Patscherkofelbahn, dem Haus der Musik und Events wie die Rad-WM und die nordische Skiweltmeisterschaft in Seefeld.“

Der FPÖ-Landesparteiobmann verweist darauf, dass in den demokratischen Gremien den Oppositionsparteien oftmals ebenso nur finanzielle Schätzungen bei Projekten vorgelegt werden, damit die Regierungsparteien eine Mehrheit finden. „So kann es nicht länger sein, daher braucht es echte Kostenwahrheit der Gesamtkosten bei Projekten und Events vor Beschlussfassung und Auftragsvergabe, unsägliche Nachtragkredite müssen der Vergangenheit angehören.“

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