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08. Februar 2020 | FPÖ, Asyl, Innenpolitik, Landtag

Abwerzger: „Über Asylbescheide haben unabhängige Behörden und Gerichte zu entscheiden, nicht die katholische Kirche.“

FPÖ-Landesparteiobmann kritisiert den Innsbrucker Bischof Glettler, der sich gegen rechtsgültige Entscheidungen der Asylgerichte stellt, scharf.

„Ein zweifelhafter Versuch der Einmischung in die unabhängige Justiz“,

mit diesen Worten kritisiert FPÖ-Landesparteiobmann KO LAbg. Mag.

Markus Abwerzger die Interventionsversuche des Innsbrucker

Diözesanbischofs MMag. Herman Glettler bezüglich der Abschiebung von

ehemaligen Asylwerbern nach rechtskräftigen Entscheidungen der

Asylgerichte. „Auch der katholische Oberhirte muss zur Kenntnis nehmen, dass die Justiz in Österreich unabhängig ist, und Entscheidungen zu akzeptieren sind“, erläutert Mag. Abwerzger.

Der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann verweist darauf, dass gerade Fälle

von Asylwerbern mit islamischen Religionsbekenntnis, die nach

Österreich kamen und dann in Österreich das Religionsbekenntnis

wechselten, genau angesehen werden müssen. „Die Konversation zu

einem christlichen Bekenntnis darf nicht ausschlaggebend sein, damit ein

Asylwerber einen gültigen Aufenthaltstitel bekommt, denn wir haben eine

klare Trennung von Kirche und Staat, die auch Bischof Glettler zur

Kenntnis nehmen muss“, konkretisiert Mag. Abwerzger, der abschließend

anmerkt: „Über Asylbescheide haben unabhängige Behörden und

Gerichte zu entscheiden, nicht die katholische Kirche.“

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