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08. Oktober 2018

Achhorner: „Das neue Volksbegehren enthält Forderungen, die jetzt schon problematisch sind!“

FPÖ-Frauensprecherin verweist auf erhöhte Mindestpension und der Anrechnung der Karenzzeiten bis zu 24 Monaten für Gehaltsvorrückungen.

FPÖ-Frauensprecherin im Tiroler Landtag LAbg. Evelyn Achhorner nimmt zum Ende der Eintragungsfrist des Frauenvolksbegehren Stellung: „Vor 20 Jahren wurde das erste Frauenvolksbegehren mit 11 Forderungen initiiert, davon wurden zwei umgesetzt, nämlich die bundesverfassungsgesetzliche Verankerung der Gleichstellung von Mann und Frau und die arbeits- und sozialrechtliche Gleichstellung der Teilzeitarbeit. Genau diese Teilzeitarbeit, die von den Frauen, die sie damals gefordert haben, heute als größtes Problem in der Frauenbeschäftigung gesehen wird. Die hohe Teilzeitquote wird von linken Frauen nicht mehr als Chance gesehen, Beruf und Familie zu verbinden, sondern als Grundproblem“, erläutert Achhorner. „Das neue Volksbegehren enthält nun Forderungen, die jetzt schon problematisch sind: Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden und 50-50 Frauenquote in Wirtschaft und Politik. Diese Forderungen sind für mich weit entfernt von der täglichen Praxis.“

Die FPÖ-Politikerin fordert: „Es sollte an praxistauglichen Änderungen gearbeitet werden, mehr Frauen in die Politik gerade auf kommunaler Ebene, dies funktioniert aber nur durch GR-Sitzungen, die lange im Voraus geplant sind, und für Frauen mit Familie somit besser planbar sind.“

Achhorner abschließend: „Die türkis-blaue Bundesregierung hat mit der Einführung einer erhöhten Mindestpension und der Anrechnung der Karenzzeiten bis zu 24 Monaten für Gehaltsvorrückungen konkrete Schritte für eine Verbesserung der Frauen in Österreich gebracht.“

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