Skip to main content
20. Februar 2020 | FPÖ, Verkehr, Wirtschaft, Landtag

Achhorner: „Rollende Landstraße wird zur Transitentlastung nur wenig beitragen.“

FPÖ-Verkehrssprecherin im Tiroler Landtag fordert Professionalisierung des Verladesystems.

„Die Verlagerungspolitik auf die RoLa ist zwar gut gemeint, bringt aber nicht wirklich viel, wenn nämlich derzeit mit dem bestehenden Verladesystem auf die RoLa ein Lkw verladen wird, fahren in der Zwischenzeit 16 Lkw auf der Straße“, hält die FPÖ-Verkehrssprecherin im Tiroler Landtag LAbg. DI Evelyn Achhorner in einer Aussendung fest, die daran erinnert, dass das bestehende Verladesystem dringend verbessert werden muss.

„Auch muss die ÖBB viele Millionen Euro in Lärmschutzmaßnahmen und in rollendes Wagenmaterial investieren“, konkretisiert DI Achhorner, die zugleich anmerkt, dass der Großteil der Frächter jederzeit für neue Umweltstandards empfänglich wäre, und die heimischen Frächter – im Gegensatz zu ausländischen Unternehmen – am neuesten Stand seien. DI Achhorner verweist darauf, dass eine Hauptursache für den Transit die Industrie ist: „Solange die Straßentransporte als Lagerersatz dienen, weil es billiger ist, die Güter und Waren auf Lkws durch Europa zu transportieren, als Lagerhallen anzumieten, funktioniert es nicht.“

Die freiheitliche Abgeordnete abschließend: „Für langfristige und nachhaltige Verkehrslösungen muss man mit den Speditionen und Transporteuren intensiver zusammenarbeiten." 

© 2020 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.