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07. April 2019

Achhorner: „VVT Tarifreform finanziert sich nicht von selbst, sondern geht auf Kosten der Nutzer.“

FPÖ-Verkehrssprecherin kritisiert jüngste Tarifreform des VVT.

Kritik übt die FPÖ-Verkehrssprecherin LAbg. DI Evelyn Achhorner an der vielgepriesene Tarifreform des VVT: „Die präsentierte Tarifreform hat nur ein Ziel, nämlich immer mehr Jahrestickets zu verkaufen. Nur wer bezahlt dieses Angebot“, stellt DI Achhorner die Frage und beantwortet sie zugleich: „Die Reform geht auf Kosten der Wochen- und Monatskartennutzer, aber eben auch Einzelfahrscheinkäufer.“ Die FPÖ-Politikerin erläutert weiters: „Wenn sich Preise für diese Karten verdoppeln, bedeutet das eben nicht Förderung des öffentlichen Verkehrs, sondern es geht auf Kosten von Personen, die sich eben keine
Jahreskarte leisten können oder für die das Jahresangebot nicht passt. Und wenn bei Einzelfahrten Hin- und Rückfahrt über sechs Euro kosten, dann überzeugt man Gelegenheitsfahrer nicht vom Öffi-Angebot.“ DI Achhorner verweist auch auf andere Probleme: „Für das Flexi-Rate-System braucht man eine eigene Einschulung, wie die unzähligen Anrufe beim Kundenservice belegen.“ Sie erinnert auch an das mangelnde Angebot: „Wenn man günstige Jahrestickets anbietet, müssen auch die dazugehörigen Verkehrsmittel angeboten werden. Aber überfüllte Züge und Busse inklusive laufender Verzögerungen freuen die Kunden nicht, und lassen sie leider wieder auf private Fahrzeuge umsteigen.“ DI Achhorner abschließend: „Die Tarifreform finanziert sich eben nicht von selbst, sondern geht auf Kosten der Nutzer.“

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