Skip to main content
06. September 2020 | Innsbruck, Bauten, Innenpolitik

Dengg: „Es ist ein wichtiges Projekt für die Stadt, aber leider am völlig falschen Standort.“

FPÖ fordert anderen Standort für Wohnprojekt Kapuzinergasse und verweist darauf, dass die Vergabe der Wohnungen in den Händen der Stadt liegt.

Unverständlich ist für Innsbrucks FPÖ-Stadträtin Andrea Dengg nun das geplante Wohnprojekt für großteils ehemalige Obdachlose in der Kapuzinergasse: „Es ist ein wichtiges Projekt für die Stadt, aber leider am völlig falschen Standort“, so Dengg, und konkretisiert: „Leider macht auch hier Bürgermeister Georg Willi wieder den großen Fehler, denn er informierte im Vorfeld die Anwohner und Anrainer nicht und er konnte mir keine meiner Fragen zu diesem Thema im Gemeinderat beantworten.“


Die FPÖ-Politikerin fordert, dass die Stadtregierung dringend den Standort überdenkt, damit

„nicht wieder ein sozialer Brennpunkt entsteht. 30 m2 Wohnungen ohne Balkon werden wieder zu Lärmbelästigungen der Anrainer führen. Das Leben wird sich vor dem Wohnblock abspielen, und Probleme entstehen, die für Einsätze von MÜG und Polizei sorgen werden“, warnt Dengg, die der Exekutive dankt, „dass sie maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität der Anrainer in der Vergangenheit beigetragen hat.“ 


Dengg verweist auch auf ein persönliches Gespräch mit dem Geschäftsführer des Vereins für Obachlose, Michael Hennermann, wer für die Vergabe der Wohnungen zuständig wäre. „Er sagte klar, dass die Stadt über die Vergabe entscheidet, wer die Wohnungen bekommt“, erläutert Dengg abschließend.

© 2020 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.