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„Die Forderung der Hoteliervereinigung nach Auszahlung der zugesagten Entschädigungszahlungen muss rasch erfüllt werden.“

Die FPÖ-Parteiobleute von Vorarlberg, Tirol und Salzburg warnen vor immensen wirtschaftlichen Schäden.

Der jüngste Hilfeschrei der Österreichischen Hoteliervereinigung nach rascher Auszahlung der verankerten Entschädigungszahlungen für die Betriebe nach dem Epidemiegesetz nehmen die FPÖ-Landesparteiobleute von Vorarlberg, Tirol und Salzburg zum Anlass, um vor immensen wirtschaftlichen Kollateralschäden zu warnen.

„Es brennt wirklich den Touristikern der sprichwörtliche Hut“, hält Tirols FPÖ-Landesparteiobmann Mag. Markus Abwerzger in einem Statement fest, der darauf verweist, dass der Tourismus und die tourismusnahen Branchen in Tirol 25 Prozent der jährlichen Bruttowertschöpfung ausmachen. „Wo bleibt hier der Einsatz des ÖVP-Wirtschaftsbundes“, fragt sich Mag. Abwerzger, der darauf verweist, dass die ÖVP sowohl in der Bundes- als auch in den Landesregierungen der drei westlichen Bundesländer das Kommando innehat.


Den Verlust zahlreicher Arbeitsplätze und eine weitere Verschärfung der sich entwickelnden sozialen Schieflage befürchtet FPÖ-Landesparteiobfrau Marlene Svazek. „Während vor allem die klein- und familienstrukturierte Hotellerie um das Überleben kämpft, haben die ÖVP-Landesregierungen dank willkürlicher Maßnahmen und Panik-Aktionen international für Aufsehen gesorgt und so die Wintersaison schon fast zu Grabe getragen“, übt Svazek scharfe Kritik am Vorgehen der ÖVP. Zudem werde der nach wie vor nicht gewährte  Fixkostenzuschuss II für viele Unternehmen verschiedenster Branchen zur Herausforderung. „Vor allem in der mit dem Tourismus eng verwobenen Event- und Freizeitbranche krachen aktuell die Balken. Die Planungssicherheit für 2021 fehlt und Sponsoren geht das Geld aus. Die Bundesregierung ist nach wie vor nicht fähig, eine Einigung mit EU zur Gewährung des zweiten Zuschusses zu treffen“, fordert Svazek ein Tätigwerden, um die Abwärtsspirale aufzuhalten.


Zudem fordert der Vorarlberger FPÖ-Landesparteiobmann Christof Bitschi notwendige und ausreichende Hilfs- und Unterstützungspakete für die betroffenen Betriebe. „Die bereits im Frühjahr versprochenen Hilfszahlungen sind bei vielen bis heute nicht in ausreichendem Ausmaß angekommen.“ Bitschi verweist dabei ebenso auf die Mitteilung der Österreichischen Hoteliervereinigung, wonach viele Betriebe noch keinen Cent der ihnen zustehenden Entschädigungszahlungen erhalten hätten. Für den FPÖ-Landesobmann ist klar: „Es braucht diese notwendigen Hilfspakete und zwar rasch. Ansonsten werden sehr schnell weitere Betriebsschließungen und weitere Arbeitslose die Folge sein.“

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