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13. April 2019

FPÖ-Hafenecker: „SPÖ - und täglich ruft die Scheinheiligkeit“

Wien (OTS) - „Dass in der NS-Zeit leider oft der Versuch unternommen wurde, Kunst, Kultur und Liedgut aus der Vergangenheit politisch-ideologisch zu vereinnahmen, ist hinlänglich bekannt. Im Rahmen des Freiheitskommerses Ende März in der Hofburg wurde aber ausdrücklich auch im Liederheft in einem Anhang auf die historische Herkunft des Liedes verwiesen und jede Verbindung mit der NS-Zeit deutlich zurückgewiesen. Das besagte Lied - das Freiheitslied von Max Schenkendorf aus dem Jahr 1814 habe ich selbst schon oft und gerne gesungen und das lasse ich mir auch in Zukunft von niemandem verbieten“, stellte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker zur heutigen Aussendung von SPÖ-Sprecherin für Gedenkkultur fest. „Die SPÖ versucht hier wieder einmal, mit einem völlig haltlosen Vorwurf politisches Kleingeld zu wechseln“, so Hafenecker.

„Wie scheinheilig die Kritik von SPÖ-Schatz ist, zeigt auch die Tatsache, dass die SPÖ selbst anscheinend kein Problem damit hat, heute noch Lieder zu singen, die ebenso in NS-Liederbüchern zu finden sind, obschon diese auch in einer anderen Zeitepoche entstanden sind, wie etwa das Arbeiterlied „Wann wir schreiten Seit’ an Seit’, das auf Seite 45 des SS-Liederbuches zu finden ist“, erklärte der FPÖ-Generalsekretär.

Überdies übte der FPÖ-Generalsekretär scharfe Kritik am Satire-Beitrag von Maschek aus der letzten Folge von "Willkommen Österreich". In diesem Beitrag texteten die Kabarettisten unter anderem ein Interview eines ORF-Sportmoderators mit Sportminister Heinz-Christian Strache neu. Dabei wurde der Beitrag mit dem Satz "Vom Neonazi zum Sportminister - eine typisch österreichische Karriere" eingeleitet. „Es ist mehr als geschmacklos und hinterfragenswert, wenn im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ein Mitglied der Bundesregierung derart verunglimpft wird“, so Hafenecker.

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