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11. Juni 2019

FPÖ-Schimanek: „Weitere Maßnahmen im familienpolitischen Bereich sind gefordert!“

Wien (OTS) - Eine neue Studie des Wifo zur staatlichen Umverteilung hat hervorgebracht, dass in Österreich vor allem junge Menschen und Familien mit Kindern armutsgefährdet sind. Die inflationsbereinigten Realeinkommen sind in diesen Gruppen seit dem Jahr 2000 um 3,2 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent gesunken, während sich die Realeinkommen von älteren Erwachsenen ab 46 und Pensionisten erhöht haben. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass 34 Prozent der Österreicher ohne Transferleistungen des Sozialstaates wohl armutsgefährdet wären, müssten sie nur von dem Gehalt leben, dass sie durch Erwerbsarbeit verdienen. Durch die Maßnahmen des Sozialstaates sinkt dieser Anteil auf 10,5 Prozent.

Für die Obfrau des Freiheitlichen Familienverbandes und FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Carmen Schimanek ist diese Studie durchaus alarmierend: „Es zeigt sich wieder einmal, dass die Entscheidung Kinder zu bekommen in Österreich immer noch ein erhebliches finanzielles Risiko birgt. Die Sozialmaßnahmen der rot-schwarzen Regierungen bis 2015 gingen aber zulasten der Familien - das war eindeutig der falsche Ansatz für eine vernünftige Sozialpolitik.“

Darüber hinaus würden diese Zahlen nur einmal mehr beweisen, dass es ein Fehler von ÖVP-Kurz war, diese Regierung zu sprengen: „Die geplante Steuerreform hätte zu einer Erhöhung der Nettoeinkommen geführt und direkte Auswirkungen auf die Situation der Betroffenen gehabt. Leider wird sie durch den Koalitionsbruch von Kurz nun nicht mehr zustande kommen.“ Die türkis-blaue Regierung habe laut Schimanek den richtigen Weg verfolgt: „Besonders durch den Familienbonus Plus konnte noch einiges zum Positiven verändert werden, allerdings wäre es dennoch wichtig weitere Maßnahmen zu setzen, um den Familien in Österreich eine bessere Lebensgrundlage zu sichern.“

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