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FW Tirol: Entwicklung des Gewerbegebiets Rossau muss über parteitaktischen Überlegungen stehen!

Kritik am Anzengruber-Vorstoß in Sachen PV Anlagen

Sondergemeinderat Rossau soll parteiübergreifende und mit Unternehmern abgestimmte Lösungen bringen!


Die Entwicklung des Gewerbegebiets Rossau steht für die Freiheitliche Wirtschaft und Unabhängige in der WK-Tirol über parteitaktischen Überlegungen. Christian Huber, Obmannstellvertreter: „Wir alle wissen über die wirtschaftliche Bedeutung der Rossau Bescheid. Die Weiterentwicklung darf daher nicht parteitaktischen Überlegungen oder einem unverantwortlichen Parteienwettstreit geopfert werden.“ Kritik übt die FW Tirol in diesem Zusammenhang am Vorstoß von Vizebgm. Johannes Anzengruber in Sachen PV-Anlagen. „Die Zielrichtung des Antrages ist ok und nachvollziehbar, aber warum versucht der Vizebürgermeister hier eine Führungsrolle zu übernehmen, anstatt mit allen Fraktionen und den Unternehmen in der Rossau vorab zu sprechen  und die Initiative als Allparteienantrag einzubringen“, zeigt sich Huber über den VP- Antrag im Gemeinderat überrascht.


„Alle bisherigen Besprechungen und Diskussionen haben gezeigt, dass in der Rossau gemeinsame Lösungen gewünscht werden und nicht die Profilierung einzelner Fraktionen im Mittelpunkt stehen soll.“


Huber sieht das Vorgehen auch im Zusammenhang mit dem Stadtsenatsbeschluss der Standortoffensive Rossau überaus kritisch. „Zahlreiche Unternehmer haben vor allem die lange Zeitdauer der Vorbereitung für diese Analyse kritisiert, jetzt versucht Anzengruber mit seinem Vorstoß politisches Kleingeld zu machen, anstatt die Gemeinsamkeit zwischen handelnden Politikern und Unternehmen in den Vordergrund zu stellen“, führt der Obmannstellvertreter weiter aus. Problematisch sieht der Unternehmer auch die Vertretungsstruktur in der Rossau.


„Die Konzentration auf den Wirtschaftsbund mag für die ÖVP erfreulich sein, aber die Problemstellungen in der Rossau und vor allem die Lösungen sind wohl eindeutig nicht vom Parteibuch abhängig“, meint Huber. Vor allem, da es in der Rossau viele Unternehmer gibt, die sich nicht einer Parteivorfeldorganisation anschließen wollen, aber trotzdem ihre Wünsche einbringen und aktiv an Lösungen mitarbeiten wollen. Huber abschließend: „Statt parteitaktischen Überlegungen und einem Vorpreschen wäre es angebracht, dem Thema Entwicklung des Gewerbegebiets Rossau mit einer Sondergemeinderatssitzung unter Einbeziehung der Unternehmer dem gebührenden Raum zu verleihen.“

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