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FW-Tirol-Huber: „Visionen sind die falschen Signale für schwer erkrankten Wirtschaftsstandort“

Die Weiterentwicklung Innsbrucks ist unbestritten ein wichtiges Thema.

Die Schnelldurchlaufbeschlussfassung für das Kulturquartier 2018+ oder die Politdiskussion über eine Innsbrucker Stadtseilbahn sind für den schwer erkrankten Wirtschaftsstandort eindeutig die falschen Signale“, stellt der Obmannstellvertreter der Freiheitlichen Wirtschaft Tirol und Unabhängige in der WK-Tirol, Christian Huber fest.


Fehlende Prioritäten!

Der Unternehmervertreter sieht in den politischen Handlungen der Verantwortlichen weder die Umsetzung einer Prioritätenliste noch die Berücksichtigung aktueller Entwicklungen. „So sehr das Kulturquartier 2018+ eine Faszination ausstrahlen kann, so wenig ist die Umsetzung aber in der Wichtigkeit der Bevölkerung an erster Stelle. Ein 5,2 Millionen Euro-Projekt noch dazu im Schnelldurchlauf zu beschließen, ist in dieser Zeit einfach unverantwortlich.“


Der Innsbrucker Unternehmer erinnert an die zahlreichen, seit Jahren bestehenden Baustellen im Wirtschaftsbereich. „Das Gewerbegebiet Rossau ist verkehrsmäßig nicht mehr zeitgemäß und schon lange ein Gefahrenfaktor. Außer einer Prüfung eines möglichen Fuß- und Radfahrertunnels Valiergasse/Triendlgasse scheint sich aber nichts zu tun“, urgiert Huber fehlende Maßnahmen im wichtigsten Wirtschaftsstandort.


„Fehlende Maßnahmen in der Innenstadt wie die City-Logistik liegen ebenfalls schon lange auf Eis“, bringt FW Tirol Unternehmer Huber ein weiteres Beispiel. „Die Vielfalt an Problemen aufgrund der Coronakrise ist bekannt, Hilferufe der Unternehmer an die Stadtpolitik sind immer wieder erfolgt, Lösungen stehen aus.“


Auch die Vision der Stadtseilbahn ist für die Bevölkerung aktuell wohl eher irritierend. „Eine nette Idee, mehr aber auch nicht“, zeigt sich Huber über das Engagement einzelner Parteien in dieser Frage verwundert: „Vor allem, wenn man bedenkt, dass in der Machbarkeitsstudie klar angeführt ist, dass diese Seilbahn zu Einsparungen von Busverbindungen führen soll.“


„Die überlange Sommerpause des Innsbrucker Gemeinderats bis Oktober werden wir nutzen, um einen klaren Prioritätenkatalog zu präsentieren. Die Innsbrucker Politik hat die Aufgabe und Verpflichtung sich um die Probleme des Jetzt und nicht um Ideen für Morgen zu kümmern“, schließt Christian Huber, Landesobmannstellvertreter der FW Tirol.

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