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06. Oktober 2020 | Landtag, Kitzbühel, FPÖ, Umwelt

Gamper: „Beschädigung des Schneelagers am Hahnenkamm ist ein Umweltskandal erster Güte.“

Natur- und Umweltsprecher der FPÖ im Tiroler Landtag erstattet Anzeige gegen Bergbahn AG Kitzbühel.

Ein massiver Föhnsturm beschädigte am vergangenen Wochenende das Schneedepot der Bergbahn AG Kitzbühel am Hahnenkamm beträchtlich. „Wenn Bergbahnvorstand Mag. Anton Bodner nun diesen Umstand als unvorhersehbares Naturereignis darstellt und herunterspielen versucht, dann benötigt es eine Nachhilfestunde in Umwelt- und Naturschutz, die ich dem Herrn Vorstand gerne erteilen werde“, hält der Natur- und Umweltsprecher der FPÖ im Tiroler Landtag und Kitzbüheler Gemeinderat LAbg. Alexander Gamper in einer Aussendung fest. „Bewiesen ist, dass sich das Styropor in kleinen Bruchstücken und Kügelchen hunderte Meter weit in der Umgebung des Depots verteilt hat. Styropor gilt als Sondermüll und dürfte, meiner Ansicht nach, am Berg und in der freien Natur eigentlich gar nicht eigesetzt werden“, konkretisiert Gamper.

Für den FPÖ-Politiker ist die Beschädigung des Schneedepots ein massiver Umweltschaden: „Die Verunreinigungen - durch die Styroporteilchen am Berg - sind ein Umweltskandal erster Güte. Ich werde Meldung beim Tiroler Landesumweltanwalt und der Bergwacht erstatten“, erläutert Gamper, die weitere Vorgehensweise. „Ich war vor Ort und konnte zahlreiche Bilder machen und Beweisstücke - weitab von der Depotstelle – sicherstellen“, fügt der Umweltsprecher hinzu, der die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen will.

Gamper abschließend: „Kitzbühel beschädigt andauernd seine eigene touristische Marke durch die größenwahnsinnige Idee, das erste geöffnete Schigebiet zu sein, das kein Gletscher ist. Diese Idiotie, mancher Touristiker und Unternehmer, muss endlich ein Ende haben. Wir in Kitzbühel brauchen kein Schneeband im Oktober. Vielmehr gilt es, endlich wieder mit einer international herausragenden Qualität im Tourismus und im Skisport zu Punkten."

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