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15. Oktober 2018

Gamper: „In 20 Jahren brauchen wir über den Tourismus in der heutigen Form nicht mehr diskutieren!“

FPÖ–Tourismussprecher übt scharfe Kritik an den Bergbahnen Kitzbühel und Bürgermeister Winkler.

„Als katastrophal und massiv imageschädigend" bezeichnet FPÖ-Tourismussprecher im Tiroler Landtag LAbg. Alexander Gamper den internationalen Shitstorm gegen die Bergbahn Kitzbühel AG unter der Führung von Bergbahnmanager Burger, den dieser mit seinem frühen Winterstart provoziert hat. „Wir brauchen endlich durchdachte Strategien für die touristische Zukunft Tirols. Ich nehme auch Kitzbühels Tourismusobfrau Reisch und Bürgermeister Winkler in die Pflicht, sie hätten den absolut berechtigten Shitstorm verhindern müssen“, so Gamper.

Für ihn sind manche kommunalen und regionalen Ideen zum Thema Tourismus mittlerweile weit vom bodenständigen Gespür entfernt. „Daher fordern wir Maßnahmen für den Tourismus im Land Tirol, die sich intensiv mit den Möglichkeiten und Gefahren einzelner Bezirke beschäftigt und ein derartiges ‚Dahinwurschteln‘ unterbindet.“ Gamper wünscht sich ein radikales Umdenken im Umgang mit dem Tiroler Tourismus: „Wenn wir attraktiv bleiben wollen, brauchen wir schleunigst ein Umdenken. Weg vom Wettrüsten bei der Hardware, hin zum Verkauf von positiven Emotionen. In 20 Jahren brauchen wir über den Tourismus in der heutigen Form nicht mehr diskutieren, denn gerade niederliegende Skigebiete wird es - aufgrund des Schneemangels durch die Klimaerwärmung - nicht mehr geben."

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