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Gamper: „In gewissen Gemeinden sind die Mandatare in Widmungsangelegenheiten schlichtweg überfordert.“

FPÖ fordert Absetzung von Abteilungsvorstand Dr. Peter Hollmann.

Der TT Artikel vom 9.3.2020 „Ein reiner Etikettenschwindel“ bringe die Problematik mit dem Umgang von illegalen Freizeitwohnsitzen in Tirol auf den Punkt. „Ich habe schon mehrmals im Landtag darauf hingewiesen, dass in gewissen Gemeinden die Mandatare in Widmungsangelegenheiten schlichtweg überfordert sind“, erläutert LAbg. Alexander Gamper. Er gibt Rechtsanwalt Dr. Heinrich Schmiedt recht, wenn er zitiert wird, dass Widmungen auch mit offenkundigen Interessenskonflikten entschieden werden.

„Die Letztverantwortlichkeit zu strittigen Widmungsangelegenheiten in diversen Planungsverbänden im Unterland und Bezirk Lienz liegt beim Land Tirol beim zuständigen Leiter Dr. Peter Hollmann. Er ist Teil eines Systems, das dem Land nur Schaden bringt und er gehört sofort abgesetzt“, konkretisiert Gamper. Für den FPÖ- Abgeordneten ist Hollmann mittlerweile Synonym, wenn es um die Ermöglichung von fragwürdigen Widmungsangelegenheiten geht: „Es vergeht kaum eine Gemeinderatssitzung in Kitzbühel, wo nicht Dr. Hollmann vom ÖVP Bürgermeister Dr. Klaus Winkler zitiert wird. Jedes Mal ist laut Dr. Hollmann alles in Ordnung, alles immer im rechtlichen Rahmen und durchführbar“, so Gamper weiter.

Er kündigt im Zuge der nächsten Landtagssitzung einen umfangreichen Fragenkatalog an den zuständigen Landesrat Mag. Johannes Tratter an, der sich um die Widmungsangelegenheiten im Entscheidungsbereich von Dr. Hollmann beschäftigen wird und fügt hinzu: „Es braucht neben den Kontrollen in den Gemeinden auch einen genauen Blick auf alle handelnden Personen den Fachbereichen Raumordnung und Widmung. Dazu gehören auch die Beamten der Bezirke und des Landes."

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