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Haslwanter: „Es ist eine lupenreine Diskriminierung, wenn Gesundheitspersonal im Bewerbungsprozess nicht nach ihren Qualifikationen, sondern auf Basis ihres Impfpasses bewertet werden.“

FPÖ Tirol übt scharfe Kritik an quasi Impflicht am BKH Lienz.

Wie gestern bekannt wurde, hat das Bezirkskrankenhaus Lienz eine quasi Impfpflicht für alle Neuzugänge eingeführt. Der freiheitliche Gesundheitssprecher im Tiroler Landtag und AK-Vorstand, LAbg. Patrick Haslwanter, verurteilt diese Vorgehensweise in einer Aussendung auf das Schärfste. „Abgesehen davon, dass es keine gesetzliche Grundlage für so eine Regelung gibt, ist es eine lupenreine Diskriminierung, wenn Gesundheitspersonal im Bewerbungsprozess nicht nach ihren Qualifikationen, sondern auf Basis ihres Impfpasses bewertet werden“, erörtert Haslwanter.


Vor allem in Anbetracht der mittlerweile bekannten Erkenntnisse über die Wirksamkeit der Impfungen, lässt Haslwanter das Argument des Patientenschutzes nicht gelten: „Wir wissen, dass keine Impfung eine sterile Immunität erzeugt, daher auch Geimpfte sich infizieren können und das Virus weitergeben können. Insofern sind jene Mitarbeiter, die nicht geimpft, aber dafür regelmäßig getestet werden, ein geringeres Risiko für die Patienten als geimpftes Personal, welches überhaupt nicht mehr getestet wird.“


Abschließend fordert Haslwanter die sofortige Rücknahme dieser diskriminierenden Regelung und appelliert an alle Entscheidungsträger im Gesundheitsbereich, „den Druck auf das Gesundheitspersonal nicht noch weiter zu erhöhen.“

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